Schwingruber an der Kardinalsernennung

Erzbischof Kurt Koch wird in Rom in den Kardinalsstand erhoben. Regierungs­präsident Anton Schwingruber wird an der Feier als Vertreter des Kantons Luzern teilnehmen.

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Regierungspräsident Anton Schwingruber. (Bild: Archiv Neue LZ)

Regierungspräsident Anton Schwingruber. (Bild: Archiv Neue LZ)

Am 20. November wird in Rom der frühere Bischof von Basel, Erzbischof Kurt Koch, in den Kardinalsstand erhoben. Kurt Koch ist Bürger von Emmen, war vor seiner Tätigkeit als Bischof Professor an der Theologischen Fakultät Luzern (1989 – 1996) und als Bischof von Basel Honorarprofessor der Universität Luzern.

«Alles andere als alltäglich»
«Dass ein Luzerner Kardinal wird, ist ja alles andere als alltäglich. Deshalb freue ich mich über diese Einladung nach Rom zu einem Ausnahme-Ereignis», wird der Luzerner Bildungsdirektor in einer Medienmitteilung der CVP des Kantons Luzern zitiert. Schwingruber stelle sich «eine sehr feierliche Zeremonie vor, orchestriert nach allen Regeln der Liturgie, wie sie im Vatikan meisterhaft gepflegt wird.»

Die Kardinalserhebung erfolgt in der römisch-katholischen Kirche direkt durch den Papst. Verschiedene hohe Ämter im Vatikan werden durch Kardinäle geleitet, so auch der von Kurt Koch präsidierte Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen. Auch Inhaber bestimmter Bistumssitze, verteilt über die ganze Welt, tragen die Kardinalswürde. Kardinäle sind nach dem Papst die höchsten Würdenträger der katholischen Kirche.

pd/zim