Sechs Schulen erhalten Luzerner Kinder- und Jugendaward 2019

Die Schulen Meierhöfli Emmen, Littau Dorf Luzern, St. Karli Luzern, Nebikon, Kotten Sursee und Wauwil sind mit dem Luzerner Kinder- und Jugendaward 2019 ausgezeichnet worden. Und zwar, weil sie bei der Umsetzung des kantonalen Kinder- und Jugendleitbildes Aussergewöhnliches leisteten.

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Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner des Kinder- und Jugendawards 2019.

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner des Kinder- und Jugendawards 2019.

Arthur Häberli

(sda) Der Kanton Luzern verleiht den Kinder- und Jugendaward jährlich an Gemeinden, Institutionen oder Organisationen. Die Vergabe des Preises findet jeweils zum Abschluss eines Schwerpunktthemas statt.

An der diesjährigen Preisverleihung wurden Projekte prämiert, die die umfassende Bildung von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum stellen. Ausgezeichnet mit dem ersten Platz wurde das Projekt «sozialraumorientierte Schule» der Schulen Meierhöfli Emmen, Littau Dorf Luzern, St. Karli Luzern, Nebikon, Kotten Sursee und Wauwil, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Mit Einbezug der ausserschulischen Bildungspartner würden sozialraumorientierte Schulen die Grundlage für einen gesellschaftlichen Treffpunkt und kulturellen Austausch innerhalb ihres Sozialraumes schaffen, heisst es weiter.

Dieser Sozialraum sei insbesondere geprägt durch einen hohen Anteil von Familien mit Migrationshintergrund. Zu den Zielgruppen der sozialraumorientierten Schulen zählten nebst den Lernenden die Eltern, Jugendverbände, Sportvereine, Institutionen der frühen Förderung, Religionsgemeinschaften wie auch das lokale Gewerbe.

Sozialraumorientierte Schulen gestalteten die Übergänge zwischen den verschiedenen Lernorten optimal. Sie strebten eine umfassende Bildung an, die allen Kindern und Jugendlichen Entwicklungsmöglichkeiten böten, heisst es weiter.

Den zweiten Rang belegen das Projekt «Kinderbaustelle Luzern» des Vereins Kinderbaustellen Luzern sowie das Projekt «Juniorexperts» des Vereins Infoklick. Auf dem dritten Platz rangiert das Projekt «Frühe Förderung» der Gemeinde Root.

Sie haben den 2. Rang belegt.

Sie haben den 2. Rang belegt.

Arthur Häberli