SEEBAD: Taucher montieren das Seebadi-Fundament

Bei der Seebadi-Baustelle tut sich etwas. Nun wird das Fundament gelegt – bei eisiger Kälte und unter Wasser.

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David Wiederkehr mit der hydraulischen Kettensäge für die Arbeiten unter Wasser. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

David Wiederkehr mit der hydraulischen Kettensäge für die Arbeiten unter Wasser. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Lufttemperatur beträgt minus 3, die im Wasser 7 Grad. David Wiederkehr steigt auf dem Boot in seinen Taucheranzug und taucht beim Nationalquai in den Vierwaldstättersee. Der Arbeitstaucher mit einer Firma für Unterwasserbau arbeitet auf der Baustelle für die Sanierung des denkmalgeschützten Luzerner Seebads.

Mit einer hydraulisch betriebenen Kettensäge schneiden die Taucher die Holzpfähle, auf denen die Badi zu stehen kommt, zu. Anschliessend montieren sie bis voraussichtlich Ende Januar eine Stahlkonstruktion, die die Badi tragen wird.

Die Sanierung der Seebadi nach den Plänen der Luzerner Architekten Bosshard und Luchsinger ist seit Ende September im Gang. Das Projekt kostet rund 4,5 Millionen Franken, der Seebad AG fehlen noch 200'000 Franken. Ob das Bad im Juni 2010 öffnen kann, hängt aber davon ab, ob es im Januar und Februar Baustopps wegen der Kälte Baustopps geben muss.

Rahel Bühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.