Seebrücke: Demo auf August verschoben

Die über Facebook angekündigte Demonstration auf der Seebrücke wird verschoben. Die Partymacher wollen im Gegenzug eine Bewilligung der Stadt Luzern.

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Die Luzerner Seebrücke.

Die Luzerner Seebrücke.

Die geplante Demonstration ist eine Reaktion auf das Eingreifen der Luzerner Polizei. Am letzten Wochenende beendete sie eine Party auf der Allmend, nachdem Anwohner wegen Lärms reklamiert hatten. Laut den Partymachern lag eine mündliche Bewilligung der Stadt vor.

Die Partyorganisatoren schreiben am Mittwochmorgen auf ihrem Facebook-Eintrag, dass die Demonstration auf der Luzerner Seebrücke nicht so kurzfristig auf die Beine gestellt werden könnte. Sie wollen nun eine offizielle Bewilligung der Stadt Luzern für den 20. August einholen. Ob diese erteilt wird, ist offen. «Wir müssen die Grundrechte Meinungs- und Versammlungsfreiheit achten», meinte Ursula Stämmer, Sicherheitsdirektorin der Stadt Luzern, als es darum ging, eine Anti-WEF-Kundgebung über die Luzerner Seebrücke zu bewilligen. Zudem sei es vor allem für die Arbeit der Polizei berechenbarer, eine Demonstration unter strengen Auflagen zu bewilligen statt eine illegale Kundgebung zu riskieren, die womöglich ausser Kontrolle gerate.

Auch die Jungfreisinnige haben sich in einer Medienmitteilung zu Wort gemeldet: Sie verlangen, dass die Polizei konsequent durchgreift. Die Initianten sollen eine Bewilligung beantragen und auf sauberem politischem Parkett für ihre Rechte kämpfen. Zudem fordern die Jungfreisinnigen, dass die Allmend-Bunker baldmöglichst abgerissen werden, um weiteren Eskapaden vorzubeugen.

rem