SEETAL: 35'000 rollen gemächlich um den Baldeggersee

Am Sonntag fand im Seetal zum zweiten Mal der autofreie Erlebnistag "Slow up» statt. Rund 35'000 Teilnehmer nutzten die gesperrten Strassen für sich.

Drucken
Teilen
Sandra und Markus Kiser treten in die Pedalen, derweil ihre Kinder Selina und Colin im «Trampedalohupobil» sitzen. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Sandra und Markus Kiser treten in die Pedalen, derweil ihre Kinder Selina und Colin im «Trampedalohupobil» sitzen. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Bereits zum zweiten Mal wurde der autofreie Erlebnistag «Slow up» im Seetal durchgeführt. Dafür liessen die Organisatoren 25 Strassenkilometer rund um den Baldeggersee sperren, damit die Teilnehmer mit Velos, Trottinets und Inline-Skates den See umrunden konnten.

«Es ist ein Riesenerfolg. Wir sind vollkommen zufrieden», sagt Max Fischer, Mediensprecher von «Slow up». Die hohen Besucherzahlen führt er auf das sonnige Wetter zurück: «Es scheint, dass viele Familien einen der letzten schönen Sommersonntage für etwas Besonderes nutzen wollten.» Während der Veranstaltung mussten die Rettungskräfte 70 Ambulanzeinsätze ausführen. Zu beklagen waren jedoch nur kleinere Verletzungen, wie Schürfungen und Prellungen.

Seit 2000 regelmässige Events
Das «Slow up» wird an über einem Dutzend Orten in der Schweiz regelmässig durchgeführt. Der Ablauf ist immer derselbe: In einer attraktiven Landschaft werden jeweils rund 30 Kilometer Strassen für einen Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt. Entlang der Strecke wird den Besuchern an bestimmten Rastplätzen, ein Rahmenprogramm geboten. Nationale Träger des «Slow up» sind die Gesundheitsförderung Schweiz, die Stiftung Veloland Schweiz und Schweiz Tourismus. Finanziert wird der Anlass über zahlreiche Sponsoren.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.