Seetal
Für ein attraktiveres Dorfzentrum: Gemeinde und Genossenschaft spannen in Hochdorf zusammen

Eine Machbarkeitsstudie soll prüfen, wie die linke Häuserzeile zwischen Brauikreisel und Kirche künftig gestaltet werden kann. Die Resultate sollen im nächsten Sommer vorliegen.

Reto Bieri
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Seit Jahren bemüht sich die Gemeinde Hochdorf, das Dorfzentrum attraktiver zu gestalten. Am Mittwoch nun hat der Gemeinderat mitgeteilt, dass die Entwicklungsplanung gestartet wird. Der Perimeter umfasst – vom Brauikreisel aus gesehen – die linke Häuserzeile von der Kantonalbank bis zum Kirchenplatz. «Es geht um eine Bestandesaufnahme sowie einen Blick in die Zukunft, was auf diesem Areal planerisch möglich ist», sagt Gemeindepräsidentin Lea Bischof auf Anfrage.

Der Dorfkern der Gemeinde Hochdorf soll attraktiver werden. Dazu wird die Häuserzeile zwischen Brauikreisel und Kirche, hier im Bild rechts der Hauptstrasse, genauer unter die Lupe genommen.

Der Dorfkern der Gemeinde Hochdorf soll attraktiver werden. Dazu wird die Häuserzeile zwischen Brauikreisel und Kirche, hier im Bild rechts der Hauptstrasse, genauer unter die Lupe genommen.

Bild Pius Amrein (Hochdorf, 7. November 2018)

Die Initiative dazu sei von der Genossenschaft Zukunft Hofdere ausgegangen. Sie wurde 2015 gegründet und setzt sich laut Website für ein attraktives Zentrum ein, einerseits hinsichtlich des Ortsbilds, aber auch in Bezug auf das Angebot des Handels- und Dienstleistungsgewerbes. Mittlerweile gehören der Genossenschaft in genannter Zeile drei Häuser. Die Gemeinde besitzt dort seit diesem Jahr ebenfalls eine Liegenschaft. Die restlichen Grundeigentümer seien über die Machbarkeitsstudie informiert worden.

Zusammenarbeit als Win-win-Situation

Die Gemeinde plante laut Lea Bischof im Rahmen des Freiraumkonzepts ebenfalls eine Entwicklungsstudie im Zentrum, allerdings erst in zwei bis drei Jahren. Der frühere Start mache Sinn, sagt Bischof, denn die Gemeindeliegenschaft sei sanierungsbedürftig. Die Zusammenarbeit zwischen Genossenschaft und Gemeinde bezeichnet sie als Win-win-Situation. Mit der Entwicklungsplanung beauftragt worden ist die Firma Zeitraum Planungen in Luzern. Sie soll eine Machbarkeitsstudie erarbeiten. Resultate werden bis im Sommer 2022 erwartet.