SEETAL: Hochstammbäume werden immer weniger

Er gibt den Hochstammbäumen im Seetal eine Stimme: Simon Gisler, der erste Geschäftsführer der neuen Hochstamm Seetal AG. Nach den ersten vier Monaten zieht er eine positive Bilanz.

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Simn Gisler ist Geschäftsführer der Hochstamm Seetal AG. (Bild pd)

Simn Gisler ist Geschäftsführer der Hochstamm Seetal AG. (Bild pd)

«Seit meinem ersten Tag spüre ich von den Konsumenten grosse Sympathien für Hochstammbäume.» Das sagt Simon Gisler, erster Geschäftsführer der Hochstamm Seetal AG. Der 36-jährige Agronom hat die Marke Hochstamm Seetal aufgebaut. Mit Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Nussbäumen will er die regionale Vielfalt fördern. Die Hochstamm Seetal steckt mitten in Verhandlungen, damit die Vertriebspartner nicht nur kleine, sondern auch grössere Mengen auf den Markt bringen können.

Die Hochstamm Seetal AG besitzt drei Auflesemaschinen und eine Hebebühne, die sie den Bauern zur Verfügung stellt. Dies erlaube eine sinnvolle Ernte. Viel Zeit investiert die Hochstamm Seetal AG in die Betreuung der Projekte, die mit Investitionsbeiträgen unterstützt werden und alsProjekt für die regionale Entwicklung bewilligt ist.

Im Luzerner Seetal stehen zur Zeit noch 56'000 Hochstamm-Bäume. Vor 50 Jahre waren es vier Mal so viele. Bund und Kanton Luzern unterstützen das Projekt Hochstamm Seetal.

pd/rem