Seetal
Neuer Richtplan für den Kanton Luzern: Seetal fordert mehr Entwicklungsmöglichkeiten

Bei der Revision des kantonalen Richtplans soll der Kanton die Interessen der Regionen abseits der Hauptverkehrsachsen stärker berücksichtigen, fordert die Organisation Idee Seetal.

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(dlw) Der regionale Entwicklungsträger (RET) Idee Seetal hat sich gestern offiziell zur kantonalen Richtplanrevision geäussert. Diese läuft seit vergangenem Sommer. Dabei geht es um die Festlegung Gebiete im Kanton Luzern, in denen die künftige Entwicklung hauptsächlich stattfinden soll.

Bereits im Herbst haben sich die Organisationen Luzern West und Idee Seetal kritisch zum bisherigen Schwerpunkt entlang der Hauptverkehrswege, der sogenannten Y-Achse, geäussert. Nun hat Idee Seetal in einer Mitteilung die Forderung bekräftigt, dass «das künftige Zukunftsbild des Kantons stärker den Funktionsraum des Seetals inklusive Kantone Aargau und Zug sowie den Wirtschaftsraum Nordwestschweiz abbildet». Zudem soll die Anbindung des Seetals nach Lenzburg, ins Freiamt, Richtung Risch-Rotkreuz-Zürich und Sempach-Sursee verbessert werden, wie es heisst.

Idee Seetal fordert ein Umdenken: «In der Richtplanrevision sollen somit die Regionen des Kantons Luzern stärker als Komplementär- statt Konkurrenzräume umgesetzt werden.» Zudem soll Hochdorf als «Motor für die ökonomische und soziokulturelle Entwicklung im Seetal» weiter gestärkt werden. Und: «Das Seetal zielt darauf ab, die eigenen Ressourcen, Potenziale und Chancen aktiv zu nutzen und sich als ländliche Region weiterentwickeln und profilieren zu können.»