SEETAL: Seetal-Gemeinden planen Windräder

Auf dem Lindenberg sind bis zu zehn Windräder geplant. Diese sollen Strom für bis zu 15'000 Haushalte liefern.

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Insgesamt zehn Windräder sollen das Seetal mit Strom versorgen. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Insgesamt zehn Windräder sollen das Seetal mit Strom versorgen. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Sie sollen total Strom für bis zu 15'000 Haushalte liefern und auf der Kantonsgrenze zwischen Luzern und Aargau erbaut werden: die möglichen zehn geplanten Windräder auf dem Gemeindegebiet von Hitzkirch, Hohenrain und Beinwil/Freiamt. Am Mittwoch hat der Gemeindeverband Regionalplanung Seetal in Aesch die Grundlagen für die sechs auf Luzerner Boden geplanten Windräder gelegt. Damit ist Luzern planungsmässig wieder gleichauf mit den Aargauern, wo die richtplanerischen Grundlagen für Windanlagen auf dem Lindenberg bereits bestehen.

Über 100 Meter Nabenhöhe

Die geplanten Windräder werden voraussichtlich eine Nabenhöhe von über 100 Metern haben, wie Louis Lutz sagt. Er rechnet mit Investitionen von bis zu 7 Millionen Franken pro Windrad. Bei 10 Windrädern würde das Investitionsvolumen also bis zu 70 Millionen Franken betragen.

Im Kanton Luzern stehen bereits einige Windräder, so auf der Rengg und in Rickenbach. Ausserdem ist das dereinst grösste Windrad der Zentralschweiz mit einer Nabenhöhe von 120 Metern auf der Rengg im Bau. Es wird von den CKW betrieben und soll Energie für 600 Haushalte liefern.

Luzia Mattmann

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