SEETAL: Variante mit 110 Millionen Franken ist zu teuer

Der Strassenverkehr belastet die Dörfer der Region. Und die Umfahrungsstrasse ist noch in weiter Ferne, weil die für 110 Millionen Franken vom Kanton favorisierte Variante zu teuer ist.

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In Eschenbach reiht sich im Feierabendverkehr Auto an Auto. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

In Eschenbach reiht sich im Feierabendverkehr Auto an Auto. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Das Seetal solle eine Umfahrungsstrasse bekommen. 2010 hat der Kantonsrat die Regierung damit beauftragt, die Planung einer solchen Strasse sofort anzugehen. Aus elf Projektvorschlägen favorisiert der Kanton eine Variante für rund 110 Millionen Franken, welche eine oberirdische Umfahrung von Hochdorf, Ballwil und Eschenbach vorsieht. Eine zweite Variante, welche eine Untertunnelung im Bereich Eschenbach vorsieht, ist bei den Gemeinden ebenfalls hoch im Kurs.

Die Kosten werden wohl zu einem Knackpunkt der geplanten Strasse: Im Strassenbauprogramm 2011–14 sind nämlich nur 86 Millionen Franken für die Talstrasse vorgemerkt. Schon bei der vom Kanton favorisierten Variante rechnet man aber mit Kosten von mindestens 110 Millionen Franken – eine Variante, die in Eschenbach auf massiven Widerstand trifft: Die Gemeinde wünscht sich nämlich nicht eine überirdische Streckenführung im Dorf, sondern zumindest eine teilweise Untertunnelung – dies würde die Kosten nochmals in die Höhe treiben.

Luzia Mattmann/ks

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