SEETALBAHN: Fahrplanwechsel: Seetalbahn wird attraktiver

Dank neuem Rollmaterial und dichterem Fahrplan hat sich die Seetalbahn (S9) zu einer attraktiven Regionalbahn für das Seetal entwickelt.

Drucken
Teilen
Einfahrt der Seetalbahn beim Bahnhof Ballwil. (Bild Peter Appius/ Neue LZ)

Einfahrt der Seetalbahn beim Bahnhof Ballwil. (Bild Peter Appius/ Neue LZ)

Das laufend verbesserte Angebot mit häufigeren Verbindungen führt zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der Passagierzahlen. Seit 2002 konnte eine Zunahme von 35 Prozent verzeichnet werden, wie die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung schreibt.

Nicht nur auf der Schiene wurde das Angebot verbessert sondern ebenso auf der Strasse. Seit 2006 verkehrt das Postauto als «TransSeetalExpress» zwischen Hochdorf und Rotkreuz und stellt optimale Anschlüsse in Rotkreuz an den Fernverkehr Richtung Zug-Zürich sicher.

Seetalbahn verkehrt länger im Halbstundentakt
Auch bei dieser Linie verzeichnen die Verantwortlichen seit der Einführung eine Nachfragezunahme von rund 45 Prozent, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Seit 2007 ist zudem eine tangentiale Postauto-Linie Hochdorf-Sempach Station in Betrieb. Für die Feinerschliessung der Seetaler Dörfer zeichnet die Zugerland Verkehrsbetriebe AG mit ihren
5 Linien verantwortlich.

Und der Ausbau geht weiter: Per Fahrplan 2010 wird der Halbstundentakt der Seetalbahn am Samstag bis 19 Uhr eingeführt. Freuen dürfen sich auch die Bewohner von Hitzkirch, denn der letzte Bus vom Bahnhof nach Hitzkirch Post verkehrt neu um 21.16 Uhr (mit Fahrplan 2009 bereits um 20.15). Reisende aus Luzern erhalten damit länger Anschluss vom Bahnhof ins Dorfzentrum Hitzkirch.

get