SEETALPLATZ: Sieben neue Brücken führen nach Emmen

In Emmen werden derzeit gleich sieben Brücken neu gebaut. Und dies in einem Umkreis von gerade mal drei Kilometern.

Lena Berger
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Am Mittwoch wurden für die neue Rathausenbrücke zwei 35 Meter lange Stahlträger montiert. Heute Freitag folgen zwei weitere. (Bild: Manuela Jans)

Am Mittwoch wurden für die neue Rathausenbrücke zwei 35 Meter lange Stahlträger montiert. Heute Freitag folgen zwei weitere. (Bild: Manuela Jans)

Bald ist es möglich, in Emmen über sieben nagelneue Brücke zu gehen. Und zuvor gilt es gerade mal drei Jahre zu überstehen. Solange dauert es, bis die Arbeiten entlang der Reuss abgeschlossen werden können. Zusammen werden rund 40 Millionen Franken investiert. Würde man alle neuen Brücken aneinander bauen, wären sie 262 Meter lang. Der Grossteil der Brückenerneuerungen steht in Zusammenhang mit den Hochwasserschutzmassnahmen rund um den Seetalplatz. Denn der Flusslauf der Kleinen Emme bei der Einmündung in die Reuss wird verbreitert.

«Eldorado für Brückenliebhaber»

Als erstes wird derzeit die bestehende SBB-Brücke verlängert. Dies ist die dringendste Arbeit, denn bei Hochwasser staut sich das Wasser dort zuerst.  An die bestehende Brücke wird Mitte Jahr eine zweite, architektonisch ähnliche Brücke angehängt. Zeitgleich wird die Reusszopfbrücke Nord für Fussgänger und Velofahrer gebaut. Sie wird zudem um die Reusszopfbrücke Süd erweitert. Weitere Brücken die innert drei Jahren entstehen, sind die Reussbühlbrücke, die untere Zollbrücke, die obere Zollbrücke und die Rathhausbrücke. «Emmen ist derzeit ein echtes Eldorado für Brückenliebhaber», so der Emmer Baudirektor Josef Schmidli.