Seetalplatz: Start zum 190-Millionen-Projekt

Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Seetalplatzes in Emmen und Reussbühl haben am Dienstagnachmittag offiziell begonnen. Der Bau neuer Strassen, Brücken und eines breiteren Flussbetts soll fünf Jahre dauern.

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Seetalplatz: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Seetalplatz: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Seetalplatz: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Seetalplatz: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Ein Feuerwerk im Reusszopf bildete den symbolischen Start zum Umbau des meist befahrenen Verkehrsknotenpunkts im Kanton Luzern. Gezündet wurde das Spektakel von Regierungsrat Robert Küng, dem Luzerner Stadtrat Adrian Borgula und dem Emmer Gemeinderat Josef Schmidli, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Im Februar 2013 beginnen die Arbeiten für den Hochwasserschutz. Dazu werden die Kleine Emmen und die Reuss verbreitert, bestehende Brücken ersetzt und neue gebaut. Im Mündungsgebiet der kleinen Emme soll eine neue Insel entstehen. Die Arbeiten für den Hochwasserschutz dauern bis 2015 und kosten rund 39 Mio. Franken.

Der Umbau der Strassen soll im Sommer 2013 beginnen und bis 2018 dauern. Für 151 Mio. Franken entsteht ein neuer mehrspruiger Grosskreisel mit separatem Trassee für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr. Dadurch soll der Verkehr flüssiger und sicherer werden, schreibt die Staatskanzlei.

Daneben entsteht für Reussbühl eine Umfahrungsstrasse. In der Nähe des Bahnhofs Emmenbrücke ist zudem ein Busbahnhof vorgesehen.

An Spitzentagen fahren bis 62'000 Fahrzeuge über den Seetalplatz. Oft kommt es zu Staus. Das Luzerner Stimmvolk bewilligte im Juni 2012 den Sonderkredit für den Umbau mit 68 Prozent Ja-Stimmenanteil.

sda

Der Umbau der Strassen soll im Sommer 2013 beginnen und bis 2018 dauern. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Der Umbau der Strassen soll im Sommer 2013 beginnen und bis 2018 dauern. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue LZ)