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SEETALPLATZ: Verwaltungsgebäude am Seetalplatz soll aus Holz gebaut werden

Der Kantonsrat greift mit zwei Postulaten in die Ausschreibung fürs neue Hochhaus ein.
Blick auf den Seetalplatz, auf dem ein neues Verwaltungsgebäude geplant ist. (Bild: Philipp Schmidli)

Blick auf den Seetalplatz, auf dem ein neues Verwaltungsgebäude geplant ist. (Bild: Philipp Schmidli)

Die Haltung der Luzerner Regierung war klar: Der Einsatz von Holz beim zentralen Verwaltungsgebäude am Seetalplatz – die sogenannte Waffel – soll zwar geprüft, aber nicht vorgeschrieben werden (wir berichteten). «Sich zu verpflichten, erscheint uns nicht sinnvoll», sagte Regierungspräsident Marcel Schwerzmann (parteilos). Anders sah dies am Montag der Kantonsrat: Er überwies zwei Postulate, die verlangen, beim 150-Millionen-Bau Holz zu bevorzugen. Die Regierung hatte sich für eine teilweise Erheblicherklärung ausgesprochen.

Vorstossverfasser Hasan Candan (SP, Luzern) fordert, zu prüfen, inwieweit beim Bau des Gebäudes die Verwendung von Luzerner Holz gewährleistet und priorisiert werden kann. «Hier haben wir die einmalige Chance, das Gebäude in Holzbauweise zu erstellen und der Holzförderung gemäss dem kantonalen Waldgesetz Folge zu leisten», sagte Candan. «Der Kanton Luzern könnte eine Vorreiterrolle einnehmen.»

Weniger weit geht Postulant Hanspeter Bucheli (CVP, Ruswil). Ihm zufolge soll die «Waffel» im Jahr 2019 in Holz- oder Hybridbauweise erstellt werden. «Als Waldeigentümer kann der Kanton Luzern als Bauherr sein eigenes Holz verbauen.» Die nötigen Mengen seien in hiesigen Wäldern vorhanden.

FDP befürchtet «geschützten Markt»

Gegen die Erheblicherklärung sprach sich grossmehrheitlich die FDP aus. «Es erstaunt mich, dass man hier einen geschützten Markt errichten will», sagte Othmar Amrein (Eschenbach). «Holzbauten sind generell teurer.» Fraktionskollege Herbert Widmer (Luzern) ergänzte, es sei nicht die Aufgabe des Kantonsrats, «jetzt schon einen Entscheid zu fällen». Und er mahnte, aufkeimende Partikularinteressen zu zügeln – ein Seitenhieb an Kiesunternehmer Urs Marti (CVP, Zell), der sich gegen die Bevorzugung von Holz wehrte. (fi)

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