SEILBAHN: Stadt betrachtet Seilbahn nicht als realistisch

Wohl nicht unmöglich, aber sicher kein Spaziergang: Die Stadt Luzern beurteilt die Idee einer Seilbahn nach Kriens kritisch.

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So sieht die Gondelbahn in Algier aus, die als Vorbild dienen könnte. (Bild pd)

So sieht die Gondelbahn in Algier aus, die als Vorbild dienen könnte. (Bild pd)

Mit der Seilbahn vom Krienser Obernau bis in die Stadt Luzern fahren und so die chronisch verstopfte Kantonsstrasse entlasten: Diese Vision hat jenes Krienser Komitee entworfen, das zuvor bereits mit der Idee einer Hochbahn aufhorchen liess. Nun nimmt mit Stadtingenieur Martin Bürgi erstmals ein Vertreter der Stadt Stellung.

Er empfindet das Projekt als sehr visionär: «Städtebaulich wäre die Seilbahn ein massiver Eingriff ins Stadtbild, der ganz bestimmt auf erheblichen Widerstand stossen würde. Ich sage zwar nicht von vornherein, dass eine Seilbahn unmöglich ist. Aber realistisch betrachtet wird es das Projekt schwer haben», sagt Bürgi.

Bürgi bringt weiter ins Spiel, dass zur Lösung von Stauproblemen auch der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr gefördert werden müssen.

Interview Luca Wolf

Das ausführliche Interview lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.