Sek zieht Notenschraube an

Ab Herbst steigen die Anforderungen für den Übertritt in die nächsthöhere Klasse wieder. Das haben die Lehrer schon länger gefordert.

Drucken
Teilen
Sekundarschüler brauchen neu wieder einen Notendurchschnitt von 4, um versetzt zu werden. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Sekundarschüler brauchen neu wieder einen Notendurchschnitt von 4, um versetzt zu werden. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Bisher konnten Sekschüler mit einem Gesamtnotenschnitt von 3,5 darauf pochen, in die nächsthöhere Klasse versetzt zu werden. Dies war auch noch dann der Fall, als die Luzerner Regierung erst vergangenes Jahr die Berechnung der Durchschnittsnote anpasste. Dies missfiel dem Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband. Er forderte Durchschnittsnote 4 als Steignorm. Neu wird der Durchschnitt zu je einem Siebtel aus den Hauptfächern Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch sowie aus den Fächern Geschichte, Geografie und Naturlehre berechnet.

Primarstufe: Ein 3,5 reicht aus

Auch aufgrund der kritischen Rückmeldungen der Lehrer habe die Luzerner Regierung den notwendigen Durchschnitt aus den Hauptfächern nun nach oben korrigiert, bestätigt die Dienststelle Volksschulbildung auf Anfrage. Bildungsdirektor Reto Wyss spricht von einer Kurskorrektur, die wieder zum altbewährten System führe. Die Änderung tritt bereits im August dieses Jahres in Kraft. In einem Postulat fordert die SVP-Kantonsrätin Barbara Lang Gleiches auch auf dem Primarstufenniveau. Dort ist die Übertrittsnote 3,5 nämlich bereits seit Jahren eine Tatsache.

Ismail Osman

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.