SEKUNDARSTUFE: Elternorganisation enttäuscht vom Kantonsrat

Gemeinden sollen für die Organisation der Sekstufe aus vier Varianten wählen. Dies gehe zu Lasten der Kinder, findet die Luzerner Sektion von «Schule & Elternhaus».

Drucken
Teilen
Unterrichtsszene aus der Sekundarstufe. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Unterrichtsszene aus der Sekundarstufe. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Die Luzerner Gemeinden sollen künftig aus vier unterschiedlichen Modellen wählen können, wie sie ihre Sekundarstufe organisieren. Das Kantonsparlament hat gestern die drei bestehenden Varianten um jene des altersgemischten Modells ergänzt. Bei diesem besuchen Schüler verschiedenen Alters dieselbe Klasse.

Dagegen opponiert nun die Elternorganisation «Schule & Elternhaus» (S&E), die sich «enttäuscht» vom Entscheid des Kantonsrats zeigt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. S&E sei nach wie vor davon überzeugt, dass die Absicht des Regierungsrates richtig war, in Zukunft die beiden Modelle kooperatives Modell und integriertes Modell anzubieten.

Dass nun sogar vier Modelle angeboten werden, schaffe bei den Eltern Verwirrung und werde gerade bei Umzügen in eine andere Gemeinde zum Problem, falls dort ein anderes Modell angeboten wird. «Hier wurde viel zu wenig an die Kinder gedacht und die Gemeindeautonomie zu stark gewichtet.»

scd/red