SEKUNDARSTUFE: Volksschulreform: Kanton Luzern krebst zurück

Die guten Schüler gehen in eine Klasse und die schlechten in eine andere: Das ist die Devise an den Sekundarschulen. Nicht mehr lange.

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Florian Villiger (links) und Adrian Rychener, Schüler der Sek I in Flühli, mit Schulleiter Alois Müller. Hier gilt das integrierte Modell. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Florian Villiger (links) und Adrian Rychener, Schüler der Sek I in Flühli, mit Schulleiter Alois Müller. Hier gilt das integrierte Modell. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

In der Primarschule läuft der Betrieb so: Schwache Schüler werden integriert, sogar behinderte Jugendliche folgen mit Hilfe einer Heilpädagogin dem Unterricht in der Regelklasse. In der Sekundarschule dagegen haben mehr als die Hälfte der Luzerner Gemeinden in den letzten Jahren eine gegenteilige Strategie verfolgt. Statt integriert, wird an vielen Orten separiert. Damit ist aber schon bald wieder Schluss. «Wir haben die Erfahrungen ausgewertet und sind zum Schluss gekommen, dass die integrativen Modelle mehr bringen», sagt Charles Vincent, Leiter der Dienststelle für Volksschulbildung.

Das bedeutet: Für 24 Sekundarschulstandorte im Kanton Luzern, an denen an der 7. bis 9. Klasse in verschiedenen Leistungsklassen unterrichtet wird, soll es eine Änderung geben. Sie sollen ihr System umstellen und bald vermehrt gute und schlechte Schüler zusammen unterrichten. Dies schlägt der Regierungsrat in einem am Dienstag veröffentlichten Planungsbericht vor.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.