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SEMPACH: B. Braun Schweiz wegen Frankenschock mit Gewinneinbruch

Der Frankenschock hat beim Medizinalproduktehersteller B. Braun Medical für einen Gewinneinbruch gesorgt. Der Personalbestand stieg um 6 Prozent an.
Blick in die Produktionshalle in Sempach. (Archivbild Philipp Schmidli)

Blick in die Produktionshalle in Sempach. (Archivbild Philipp Schmidli)

Unter dem Strich erzielte die Schweizer Tochter des deutschen B. Braun-Konzerns noch einen Reingewinn von 14,1 Mio. Franken. Das ist nicht einmal die Hälfte des Vorjahresergebnisses von 28,7 Mio. Franken. «Dieses Ergebnis ist zu einem wesentlichen Teil auf den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), den Euro-Mindestkurs aufzuheben, und dem damit zusammenhängenden zusätzlichen Preisdruck zurückzuführen», teilte B. Braun Medical am Donnerstag in einem Communiqué mit.

Mit einem Exportanteil von mehr als 60 Prozent sei das Unternehmen vom Frankenschock sehr stark betroffen. Der Umsatz sank um 2,3 Prozent auf 323,9 Mio. Franken. Davon kamen 191,6 Mio. Fr. Umsatz durch den Export herein nach 194 Mio. Fr. im Vorjahr.

Wegen gestiegener Nachfrage hätten sich die Produktionsmengen an allen Standorten erhöht, hiess es weiter. Damit habe man die Wechselkurseffekte zumindest teilweise kompensieren können. Zudem half die günstigere Rohstoffbeschaffung, insbesondere aus dem Euroraum.

Mehr Personal

Die Steigerung der Produktionsmengen habe zusammen mit verschärften regulatorischen Bedingungen und gestiegenen technischen Anforderungen dazu geführt, dass der Personalbestand um 6 Prozent auf 993 Mitarbeitende gewachsen sei.

«Mit verschiedenen bereits eingeleiteten Massnahmen und weiteren Prozessoptimierungen wird es uns gelingen, wieder eine bessere Gewinnsituation zu erreichen und die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern», erklärte der scheidende Firmenchef Hans Kunz. Insgesamt könne im Geschäftsjahr 2016 wegen des hohen Auftragsbestands von weiteren Mengensteigerungen in allen Werken ausgegangen werden.

Kunz werde Ende Dezember nach über 34 Jahren in der Firma in Pension gehen, hiess es weiter. Seine Nachfolge übernehme ab dem 1. Juli die bisherige Finanzchefin Madeleine Stöckli.

Die B. Braun Medical AG mit Hauptsitz in Sempach ist eine Tochtergesellschaft der deutschen B. Braun. Der Konzern beschäftigt in 64 Ländern rund 56'000 Mitarbeiter. In der Schweiz ist die Firma an den vier Standorten Crissier, Escholzmatt , Luzern und Sempach vertreten.

sda

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