SEMPACH: Badeunfall: Keine äusseren Verletzungen

Alles deutet darauf hin, dass der in der Badi Sempach tödlich verunglückte Junge ertrunken ist. Für die genaue Todesursache sind aber weitere medizinische Abklärungen notwendig.

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Der Sprungturm im Seebad Sempach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Sprungturm im Seebad Sempach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der 16-jährige Jugendliche, der am 10. Juli im Seebad Sempach tödlich verunglückt ist, ist ertrunken. Eine erste Obduktion hat am Körper des Jugendlichen keine äusseren Verletzungen festgestellt. Dies erklärt Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden. Die Polizei geht also davon aus, dass der Jugendliche nicht an den direkten Folgen des Sprunges gestorben ist. Ein kompletter Obduktionsbericht liege allerdings noch nicht vor, da weitere medizinische Abklärungen notwendig seien, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Auch der Unfallhergang sei weiterhin unklar.

Sprungturm geschlossen
Der Sprungturm ist inzwischen geschlossen worden, sagt Fritz Schürmann, Präsident der Korporation Sempach, welche das Seebad verwaltet. Man wolle das Ende der Untersuchungen abwarten bevor man eine Wiedereröffnung des Sprungturms in Erwägung ziehe. «Wir wollen einfach kein Risiko eingehen, bis die Ermittlungen zum Unfall abgeschlossen sind», sagt Schürmann. Der Korporationsrat habe sich aber auch aus Pietätsgründen für diesen Schritt entschieden. «Dieser tragische Unfall ist nach wie vor sehr präsent und beschäftigt auch uns noch immer sehr», sagt Schürmann.

Ismail Osman/Neue LZ