SEMPACH: Bleibt Gedenkfeier nächstes Jahr öffentlich?

Ein Grossaufmarsch von politischen Gruppierungen – das soll im nächsten Jahr nicht wieder passieren. Jetzt wird auch über die Öffentlichkeit der Feier diskutiert.

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Linke demonstrierten gegen die Teilnahme von Rechtsextremen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Linke demonstrierten gegen die Teilnahme von Rechtsextremen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Schlachtfeier von Sempach wird überdacht: Es soll geprüft werden, ob die Feier auch in Zukunft öffentlich ist, sagte am Sonntag Urs Hangartner, Informationschef des Kantons Luzern.

Die Kommission, die für die Organisation der Feier zuständig ist, prüft, ob die Schlachtjahrzeit im nächsten Jahr öffentlich bleibt. Der Sempacher Stadtpräsident Franz Schwegler setzt sich dafür ein, dass die Feier weiterhin öffentlich bleibt – in welcher Form sie durchgeführt werde, sei aber noch offen. Schwegler schlägt vor, mit beiden Seiten Kontakt aufzunehmen und Gespräche zu führen. Die Juso goutieren den Vorschlag Schweglers gar nicht. Es gehe nicht an, mit den Rechtsextremen zu verhandeln, sagte David Roth von der Juso. An der Feier hatten rund 200 Rechtsextreme teilgenommen.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.