SEMPACH: Das Polizeizentrum steht vor erster Volkshürde

Sempach soll am Montag den Weg für das geplante Sicherheits­zentrum ebnen. Nötig sind eine Einzonung und eine neue Strasse.

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Fabian von Holzen aus Luzern bei der Zivilschutzausbildung im Ausbildungszentrum auf der Sempacher Allmend. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Fabian von Holzen aus Luzern bei der Zivilschutzausbildung im Ausbildungszentrum auf der Sempacher Allmend. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Kanton Luzern möchte das Zivilschutzausbildungszentrum auf der Sempacher Allmend für rund 35 Millionen Franken zu einem Sicherheitszentrum für Polizei und Zivilschutz ausbauen. Geplant ist, das Zentrum 2013 zu eröffnen.

Das bestehende Gelände reicht für das Sicherheitszentrum aber nicht aus. Die Korporation Sempach ist bereit, eine angrenzende Fläche zu verkaufen. Das Land muss aber erst umgezont werden. Dafür ist die Sempacher Gemeindeversammlung vom Montag zuständig. Der Stadtrat empfiehlt, der Umzonung zuzustimmen. Zudem ist der Bau einer direkten Erschliessungsstrasse zwischen Allmend und Rainerstrasse nötig.

Opposition gegen das neue Sicherheitszentrum ist bisher nicht laut geworden. Ebnet Sempach am Montag den Weg, soll Ende September ein Projektwettbewerb ausgeschrieben werden. Das letzte Wort hat das Luzerner Stimmvolk voraussichtlich im Jahr 2011.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.