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SEMPACH: Das TV-Fischfangspiel war keine Quälerei

Die Beschwerdeinstanz rügte das Schweizer Fernsehen, es habe in Sempach Tiere als Spielzeuge missbraucht. Die Luzerner Strafjustiz kommt zu einem anderen Schluss.
Sequenz des umstrittenen «Spiels». (Bild ab TV/SF)

Sequenz des umstrittenen «Spiels». (Bild ab TV/SF)

Der Surseer Amtsstatthalter hat das Schweizer Fernsehen vom Vorwurf der Tierquälerei entlastet. Er ermittelt in der Sache nicht weiter und hat einer entsprechenden Anzeige des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) keine Folge geleistet, wie es auf Anfrage unserer Zeitung hiess. Für Aufregung unter Tierschützern sorgte die Sendung «SF bi de Lüt» des Schweizer Fernsehens. In der TV-Show vom 29. August 2008 aus Sempach traten ein Berufsfischer und ein Laie gegeneinander an und mussten lebende Zuchtforellen in einem grossen Bottich von Hand fangen.

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) rügte deswegen vor einem Jahr das Schweizer Fernsehen. Das Amtsstatthalteramt Sursee zog beim Entscheid nun zusätzlich das Tierschutzgesetz bei – und kam so zum anderen Ergebnis. Denn drei Tage nachdem die umstrittene Sendung ausgestrahlt wurde, trat ein verschärftes Tierschutzgesetz in Kraft. «Zur Zeit des Fischfangspiels war noch das alte Tierschutzgesetz in Kraft, so wurde der Fall auch nach diesem beurteilt», erklärt Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

Die umstrittene «SF bi de Lüt»-Sendung (ab Minute 39):

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