SEMPACH: Freiwillige zählen 25'700 Mehlschwalben-Nester

Seit Jahren nehmen Zahl und Grösse der Mehlschwalbenkolonien in der Schweiz ab. Die Vogelwarte Sempach wollte es genau wissen und rief zur landesweiten Zählung der Mehlschwalben auf.

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Eines der Mehlschwalben-Nester. (Bild: pd)

Eines der Mehlschwalben-Nester. (Bild: pd)

Im Mai bat die Vogelwarte Sempach öffentlich um Unterstützung, bei der Zählung der Mehlschwalben gebeten. Hunderte Freiwillige sind diesem Aufruf gefolgt und haben insgesamt 25'700 Nester in der ganzen Schweiz gezählt, wie die Vogelwarte am Montag mitteilte. Unter den Freiwilligen waren laut der Vogelwarte vorwiegend Bauern, aber auch viele Schulklassen. Die grössten Mehlschwalbenkolonien gibt es der Zählung nach im Tessin.

Die Mehlschwalben sind gefährdet in der Schweiz. (Bild: pd)

Die Mehlschwalben sind gefährdet in der Schweiz. (Bild: pd)

Mehlschwalben gefährdet

Die Zahlen sind laut Stephanie Michler, Leiterin des Mehrschwalben-Projekts, tiefer als im Jahr 2012. Das liegt laut Michler vorallem an dem nass-kalten Frühling, der die Mehlschwalben am Brüten hinderte. Mit den neuen Resultaten will die Vogelwarte Sempach die Förderung der Mehlschwalben verbessern.

pd/rlw