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SEMPACH: Kleinvögeln die kalte Jahreszeit erleichtern

Wer im Winter Vögel füttert, erleichtert den kleinen Vögeln die Nahrungssuche. Darüber hinaus ermöglichen Futterhäuschen und Meisenknödel insbesondere auch Kindern die Begegnung mit der einheimischen Tierwelt. Wichtig ist, dass die Fütterung sachgerecht erfolgt.
Diese Blaumeise tut sich an einem Meisenknödel gütlich. (Bild: Vogelwarte Sempach/Marcel Burkhardt)

Diese Blaumeise tut sich an einem Meisenknödel gütlich. (Bild: Vogelwarte Sempach/Marcel Burkhardt)

Mit dem ersten Schneefall beginnt für viele Vögel eine harte Zeit. Zwar sind Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, gut an die harschen Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle, wie die Schweizerische Vogelwarte Sempach am Donnerstag mitteilte. Bei der Winterfütterung sollten allerdings einige wichtige Punkte beachtet werden (siehe Box).

Weil die Winterfütterung in der nächsten Umgebung von Häusern stattfindet, profitieren vor allem Vögel, die sich mit der Anwesenheit des Menschen arrangiert haben. Entscheidend für den ganzjährigen Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung vielfältiger und gesunder Lebensräume. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für die natürliche Vielfalt vor der eigenen Tür.

Futterhäuschen und Meisenknödel bieten insbesondere Kindern reizvolle Einblicke ins Leben der einheimischen Wildvögel. So können das Interesse und die Freude an der Natur rund ums Haus geweckt und der Grundstein für ein späteres Natur- und Umweltbewusstsein gelegt werden. Auch deshalb ist ein massvolles und sachgerechtes Füttern der Vögel im Winter durchaus sinnvoll.

Sachgerechte Winterfütterung

Folgende Punkte sollten bei einer sachgerechten Fütterung der Vögel im Winter erfüllt sein:

  • Futterplatz an einem übersichtlichen Ort mit nahe gelegenen Rückzugsmöglichkeiten (Baum, Busch)
  • Bewährte Futtermischungen für Körnerfresser bzw. Weichfresser anbieten; gern angenommen werden Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Baum- und Haselnüsse sowie Fett; Getreidekörner sind nur bei Spatzen und Tauben beliebt; Mischungen mit Ambrosia-Samen sind zu vermeiden
  • Futter täglich frisch anbieten, morgens möglichst vor Sonnenaufgang sowie bei Bedarf rund 2 Stunden vor der Dämmerung
  • Futter trocken halten und vor Schmutz und Kot schützen; Futterplatz regelmässig reinigen

Weitere Infos zur Fütterung von Kleinvögeln

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