SEMPACH: Neue Schlachtfeier: Grösse ist umstritten

Am Montag gab es nur einen schlichten Gottesdienst. Ab nächstem Jahr kriegt die Schlachtjahrzeit ein neues Gesicht. Doch welches?

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Die Luzerner Regierung besuchte in corpore den Gottesdienst in der Schlachtkapelle Sempach. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Luzerner Regierung besuchte in corpore den Gottesdienst in der Schlachtkapelle Sempach. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Während am Montag für einmal nur in einem schlichten ökumenischer Gottesdienst der Schlacht bei Sempach von 1386 gedacht wurde, ist bei den Parteien die Diskussion um die Neuausrichtung des offiziellen Anlasses lanciert worden. Das von der Schlachtjahrzeit-Kommission vorgeschlagenen Konzept sieht eine gross angelegte Feier mit nationaler Ausstrahlung vor.

Zwar stehen die Luzerner Kantonsratsparteien hinter einem neuen Konzept, ob der Frage nach den Dimensionen spalten sich jedoch die Geister. Die SVP befürchtet, dass ein grösserer Anlass erst recht extreme Gruppen anzieht. «Je mehr Leute kommen, desto weniger Platz haben die Extremisten», sagt hingegen Fraktionschef Bruno Schmid. Für SP und Grüne ist entscheidend, dass auch inhaltlich anspruchsvolle Elemente wie Diskussionen in die Feier aufgenommen werden.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.