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SEMPACH: Schlachtjahrzeit: Regierung hält an Feier fest

Der Luzerner Regierungsrat will am Konzept der Schlachtjahrzeit in Sempach festhalten. Das sagt sie in ihrer Antwort auf die Anfrage von Kantonsrat Nino Froelicher (Grüne, Luzern).
Impression von der Gedenkfeier im Jahr 2006. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Impression von der Gedenkfeier im Jahr 2006. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Froelicher wollte wissen, ob der Regierungsrat es als problematisch erachtet, dass er bei der Schlachtjahrzeit zum Mitorganisator einer rechtsextremistischen Demonstration wird.

«Wir erachten es in der Tat als problematisch und unerwünscht, wenn politische Gruppierungen die Schlachtjahrzeit für ihre Zwecke instrumentalisieren», schreibt die Regierung. Trotzdem gelte die Versammlungs- und Meinungsäusserungsfreiheit. Zudem finde die Schlachtjahrzeit auf öffentlichem Boden statt. Teilnehmen dürften daher grundsätzlich alle Personen. Und die Anhänger der extremen Rechten hätten sich bisher korrekt verhalten. Ausserdem käme eine Änderung der Feier einer Kapitulation vor der Szene gleich.

Im vergangenen Jahr haben gemäss Regierung rund 250 Personen, die der rechtsextremen Szene zugeortet werden konnten, an der Feier für die Schlacht in Sempach teilgenommen.

Harry Tresch/Neue LZ

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