SEMPACH: Sempacher Kritik an der neuen Gedenkfeier

Seit vier Jahren findet die Schlachtjahrzeit nicht mehr auf dem Schlachtfeld statt. Nun fordert Kantonsrätin Heidi Frey eine kritische Überprüfung des Konzepts.

Roseline Troxler
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Wird die Prozession künftig wieder bis zum Schlachtdenkmal führen? Im Bild die Prozession durch die Altstadt am 29. Juni 2014. (Bild Manuela Jans)

Wird die Prozession künftig wieder bis zum Schlachtdenkmal führen? Im Bild die Prozession durch die Altstadt am 29. Juni 2014. (Bild Manuela Jans)

CVP-Kantonsrätin Heidi Frey (Sempach) hat bei der Regierung einen Vorstoss zur Zukunft der Schlachtjahrzeit in Sempach eingereicht. Die Politikerin sagt: «Seit der Neuausrichtung der Schlachtjahrzeit gibt es von Sempachern kritische Stimmen vor allem zum Mittelalterfest, welches in die Gedenkfeier integriert worden ist.» Es sei an der Zeit, «eine Standortbestimmung vorzunehmen.» Frey betont, dass der Kanton stärker auf die Wünsche der Bevölkerung hören müsse.

Seit 2011 wird die Gedenkfeier nicht mehr auf dem ehemaligen Schlachtfeld abgehalten und die Feier wurde inhaltlich neu ausgerichtet. Dies nachdem 2009 wegen Demonstrationen von Linksaktivisten und Rechtsextremen ein Grossaufgebot der Polizei nötig war. Der Kanton nimmt zum Vorstoss zurzeit keine Stellung.