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SEMPACH: Slow-up soll 25 000 Personen anlocken

Am nächsten Sonntag startet der 6. Slow-up Sempachersee. Die Organisatoren sind gerüstet – auch für hohe Temperaturen.
Ernesto Piazza
Am 21. August 2011 fand der Slow-up um den Sempachersee bei schönstem Wetter statt. (Archivbild Neue LZ)

Am 21. August 2011 fand der Slow-up um den Sempachersee bei schönstem Wetter statt. (Archivbild Neue LZ)

Ob mit Velos, Inlineskates, Trottinetten oder andern nichtmotorisierten Radvehikeln: Der Sempachersee wird am nächsten Sonntag wieder zum Treffpunkt von Hobbysportlern. Die Organisatoren des 6. Slow-up hoffen auf rund 25 000 Besucher. Diese befahren eine Strecke von 24 Kilometern Länge rund um den See. Die Route führt durch sechs Gemeinden.

Autos müssen Strecke umfahren

Einen Programmpunkt speziell herausstreichen will OK-Präsident Aldo Lehner am diesjährigen Slow-up Sempachersee nicht. Vielmehr geht es ihm um Nachhaltigkeit. «Die Teilnehmer sollen einen tollen Event erleben, der sie dazu animiert, in zwei Jahren wieder zu kommen», sagt Lehner. In diesem Rhythmus – und damit mit dem Slow-up Seetal alternierend – findet der Anlass rund um den Sempachersee statt. Dem OK-Präsidenten ist vor allem wichtig, dass sich das Konzept bewährt hat. Jede Gemeinde darf diesen Tag nach eigenen Präferenzen gestalten.

Die Eröffnung mit Musik – und Worten von Nationalrat Albert Vitali und von Springreiter Werner Muff – erfolgt um 9.30 Uhr bei der Eventbühne in der Altstadt von Sursee. Die offizielle Streckenfreigabe in allen Gemeinden ist für 10 Uhr geplant. Die Route führt von Sursee über Oberkirch, Nottwil ans untere Ende des Sees nach Sempach. Dann weiter über Eich und Schenkon wieder nach Sursee zurück. Die Teilnehmer können die Strecke von einem dieser Orte her starten und auch nur einen Teil zurücklegen. Für den motorisierten Verkehr bleibt die ganze Route von 10 bis 17 Uhr gesperrt. Eine Umfahrung ist signalisiert.

Hoffen auf geeignetes Wetter

Rund 400 Stunden hat Aldo Lehner für diesen Event als Geschäftsstellenleiter gearbeitet. Darin nicht eingerechnet sind die zeitlichen Aufwendungen des ganzen Organisationskomitees Sempachersee und die Stunden, welche die einzelnen Gemeinden in diesen Anlass investieren. 30 bis 40 Vereine werden diverse Verpflegungsmöglichkeiten sowie Spiel- und Bewegungsgelegenheiten für Alt und Jung anbieten. Zwischen 200 und 300 freiwillige Helfer sollen einen reibungslosen Ablauf garantieren. Als OK-Präsident hofft Aldo Lehner «auf das geeignete Wetter», wie er sagt. Im Klartext heisst das: warm – aber nicht heiss, bewölkt und ohne Regen.

Bezüglich Budget will Lehner keine Zahlen nennen. Nur so viel: Der Slow-up Sempachersee sei einer der günstigsten der mittlerweile rund zwanzig autofreien Bewegungs- und Erlebnistage in der ganzen Schweiz.

Vor vier Jahren hatten bei idealem Wetter rund 35 000 Teilnehmer am Slow-up Sempachersee mitgemacht. Vor zwei Jahren waren es bei heissen Temperaturen zirka 20 000 bis 25 000. Sollte sich das Thermometer auch diesmal um die 30 Grad bewegen, haben die Organisatoren vorgesorgt. «Zum Anlass «Jahr des Wassers» erhalten die Teilnehmer an diversen Plätzen frisch ab dem Hahnen gratis Trinkwasser», weiss Lehner. Genauso wichtig, wie genug zu trinken, ist die richtige Ausrüstung für diesen Tag. Sei es mit Helm auf dem Velo oder mit den entsprechenden Arm- und Beinschonern auf den Skates.

Eine Route für Wanderer

Auch für die Wanderer hat der diesjährige Slow-up – als interessante Alternative zur Route rund um den See – etwas zu bieten. Der Start erfolgt um 7.35 Uhr bei der Bahnstation Sempach Station. Die «Einlaufstrecke» führt zum Schloss Wartensee, welches über dem Sempachersee am Blumenberg liegt. Nach dem Aufstieg mit der Bewältigung von 280 Höhenmetern geht die vom Eicher Kurt Sägesser geleitete Wanderung auf dem Höhenweg bis zur Flüsskapelle weiter. Diese liegt auf der Grenzscheide zwischen Ruswil und Nottwil. Später – durch den Nottelerwald – führt der Weg wieder talwärts bis zum Tagesziel Nottwil.

Wie schon im vergangenen Jahr im Seetal wird die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) Zürich mit dem Projekt «Generationen-Tandem» präsent sein. Das Projekt soll mithelfen, das Engagement zwischen Alt und Jung zu fördern. Ebenfalls dabei ist der Ironman-Switzerland-Sieger 2005 Christoph Mauch aus Sempach mit seiner Familie. «Zudem hoffen wir, dass SP-Ständerätin Pascale Bruderer Wyss als Schirmherrin beim Event ebenfalls anwesend sein wird», sagt Projektleiter Michael Hausammann.

Auf jedem Tandem sitzen jeweils eine jüngere und eine ältere Person. Angemeldet haben sich unter anderen bereits der Jugendchor Seetal, das Coachingprojekt Munterwegs, sowie die Tandemgruppe der Blinden-Fürsorge Innerschweiz.

Hinweis

Infos und Programme zum Herunterladen unter: www.slowUp-sempachersee.ch

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