SEMPACH: Stadtrat klärt brennende Fragen zum Städtli

Das Städtli gehört nach längerem Umbau wieder der Bevölkerung. Die Neugestaltung weckte auch Kritik. Der Stadtrat beantwortet nun die am meisten gestellten Fragen.

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Am 30. Oktober erhielt die Bevölkerung das Städtli Sempach wieder zurück. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am 30. Oktober erhielt die Bevölkerung das Städtli Sempach wieder zurück. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Über 35 Jahre wurde gestalterisch nichts verändert, am 30. Oktober ist das Städtli nach längerer Umbauphase an die Bevölkerung zurückgegeben worden. Der Wechsel zum Langsam-verkehr erfordere von der Bevölkerung Zeit, Geduld und neues Denken, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung.

Die am meisten gestellten Fragen wurden auf Gesuch des Stadtrats von der Baukommission Städtli zusammengestellt und sind als beantwortete Fragen ab sofort auch auf der Homepage abrufbar und liegen in Geschäften zum Mitnehmen auf.

Einige Veränderungen bis im Frühling
Die Voten zeigen laut Stadtrat, dass die Benutzung der Begegnungszone noch Unsicherheiten hervorruft. Einige der Anregungen aus der Bevölkerung werden zudem in nächster Zeit bereits umgesetzt oder eingehend geprüft, heisst es weiter. Der Stadtrat will kurzfristig folgende Punkte umsetzen:

  • Auftrag für Abschrankungen beim Luzernertorbrunnen und in der Winkelriedgasse erteilen 
  • 2,35 Meter-Parkplätze auf 2,50 Meter verbreitern
  • Fläche der Gartenwirtschaft des Restaurants Adler abstecken, um die Verkehrssituation an diesem Punkt zu testen
  • Linienführung der Durchfahrt beim Luzernertor überprüfen
  • bis Ende Januar werden die Beleuchtung für bessere Sicht und die Handläufe für noch mehr Sicherheit sorgen.

Im Frühling wird laut Mitteilung über die Art und die Standorte der mobilen Begrünung entschieden, Abfallkübel werden montiert und auf dem Müliplatz und in der Oberstadt werden Infosäulen aufgestellt. Ebenfalls im Frühling werde über die Art des Deckbelages entschieden, der im September eingebaut wird.

ana