SEMPACH STATION: Ein Viadukt ersetzt die Barrieren

Aufatmen in Sempach Station: Ein rund 200 Meter langes Viadukt soll Staus und Wartezeiten vor dem Bahnübergang beenden.

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Der Bahnübergang in Sempach-Station mit Blick in Richtung Neuenkirch. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Der Bahnübergang in Sempach-Station mit Blick in Richtung Neuenkirch. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Vom 6. bis 25. Mai wird das Neubauprojekt öffentlich aufgelegt. Es erlaubt eine Aufhebung des SBB-Übergangs in Sempach Station. Geplant ist eine neue, etwa 1 Kilometer lange Strasse zwischen den künftigen Kreiseln Lippenrüti und Mettenwilstrasse. Kernstück ist eine rund 200 Meter lange Brücke, die das SBB-Gleis südöstlich des Bahnhofs im Bereich des Gewerbe- und Industriegebietes überquert.

Für Fussgänger und Velofahrer bleibt die Barriere bestehen. Der Bahnübergang wird aber so umgestaltet, dass er nur noch von ihnen und von Mofafahrern benutzt werden kann.

Die häufige Schliessung der Barriere und die langen Wartezeiten sind ein Problem. Wegen der starken Zugsfrequenzen auf der Strecke Luzern–Sursee ist die Barriere in Sempach Station pro Stunde während rund 30 Minuten geschlossen. In Stosszeiten kommt es deshalb zu Staus und gefährlichen Überholmanövern.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.