SEMPACH-STATION: Klebstoff-Spezialist Collano: Licht am Horizont

Massiver Umsatzeinbruch, Kurzarbeit, Personalstopp: 2009 war für die Collano-Gruppe kein leichtes Jahr. Nun scheint sich aber einiges zu bessern.

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Collano-CEO Stefan Leumann (vorne) mit Patrick Steiner, Leiter Applikations Technik (Mitte) und Sebastian Meyer, Mitarbeiter Applikations Technik. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Collano-CEO Stefan Leumann (vorne) mit Patrick Steiner, Leiter Applikations Technik (Mitte) und Sebastian Meyer, Mitarbeiter Applikations Technik. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Collano Gruppe, Klebstoffspezialistin mit Hauptsitz in Sempach-Station, blickt auf ein von der Wirtschaftskrise geprägtes Geschäftsjahr zurück, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Umsatz reduzierte sich um 16 Prozent auf 110 Millionen Franken.

Der Gewinn brach von 3,1 Millionen im Jahr 2008 auf 0,9 Millionen Franken ein. Auch der Personalbestand ging zurück: von 344 auf 321 Mitarbeiter.

Krise bei Automobilindustrie
Die Wirtschaftskrise hatte für die Collano-Gruppe in erster Linie Auswirkungen auf Klebesysteme für die Automobilindustrie sowie für die Industrien für technische Textilien und Schaumstoff.

Auf den Umsatzeinbruch reagierte das Unternehmen laut Mitteilung mit «gruppenweiten Sparmassnahmen inklusive Personalstopp und Kurzarbeit in den Produktionswerken». Diese Massnahmen hätten wirtschaftsbedingte Entlassungen verhindert, heisst es.

Erholung in 2. Jahreshälfte
In der zweiten Jahreshälfte erholten sich einige Märkte, so auch der Automobilsektor. Ab Mitte Jahr wurde die Kurzarbeit in den einzelnen Produktionswerken schrittweise aufgehoben.

Das erste Quartal 2010 hat laut Mitteilung den positiven Trend von Ende 2009 fortgesetzt. Die Neuausrichtung der Gruppe soll im laufenden Jahr weiter vorangetrieben werden.

Seit Januar 2009 agiert die Collano Gruppe mit drei unabhängigen Unternehmen am Markt: nolax AG, Collano Adhesives AG und Collano Services AG.

ana