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SEMPACH: Vorfreude auf dem Weg zur Kommunion

Grosser Tag für 57 Drittklässler: Sie feierten gestern ihre Erstkommunion. Glaube und Liebe, aber auch Glacetorten und Keyboards standen im Mittelpunkt.
Die Erstkommunikanten beim Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Erstkommunikanten beim Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Mädchen tragen Blumenkopfschmuck und Kerzen bei der Erstkommunion in Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Mädchen tragen Blumenkopfschmuck und Kerzen bei der Erstkommunion in Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Gottesdienst beginnt... (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Der Gottesdienst beginnt... (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder erhalten ihre erste Hostie... (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Kinder erhalten ihre erste Hostie... (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
... und trinken aus dem Kelch. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)... und trinken aus dem Kelch. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Andächtiges Warten auf den grossen Moment. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Andächtiges Warten auf den grossen Moment. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Die Kinder erhalten ihre erste Hostie. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Der Einzug in die Pfarrkirche Sempach. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Nach dem Gottesdienst heisst es lächeln für das obligatorische Gruppenfoto. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)Nach dem Gottesdienst heisst es lächeln für das obligatorische Gruppenfoto. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Weiss gekleidet... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Weiss gekleidet... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... und in feierlichen Gottesdiensten haben am Weissen Sonntag zahlreiche Mädchen und Buben zum ersten Mal die Hostie empfangen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)... und in feierlichen Gottesdiensten haben am Weissen Sonntag zahlreiche Mädchen und Buben zum ersten Mal die Hostie empfangen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Auch in der Baarer Kirche St. Martin (im Bild)... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Auch in der Baarer Kirche St. Martin (im Bild)... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... feierten die Erstkommunikanten... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)... feierten die Erstkommunikanten... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... diesen Tag. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)... diesen Tag. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Alexander Niederberger erhält von Berta Christen das Holzkreuz zur Erstkommunion in Wolfenschiessen (Bild: Edi Ettlin)Alexander Niederberger erhält von Berta Christen das Holzkreuz zur Erstkommunion in Wolfenschiessen (Bild: Edi Ettlin)
Pfarrer Erich Lehmann hebt inmitten der Erstkommunionkinder in Wolfenschiessen Wein und Brot. (Bild: Edi Ettlin)Pfarrer Erich Lehmann hebt inmitten der Erstkommunionkinder in Wolfenschiessen Wein und Brot. (Bild: Edi Ettlin)
Angeleitet von Katechetin Berta Christen begrüsst Michelle Venzin die Kirchgänger in Wolfenschiessen, während Samira Christen auf ihren Einsatz wartet. (Bild: Edi Ettlin)Angeleitet von Katechetin Berta Christen begrüsst Michelle Venzin die Kirchgänger in Wolfenschiessen, während Samira Christen auf ihren Einsatz wartet. (Bild: Edi Ettlin)
Weisser Sonntag mit den Erstkommunikanten in Wolfenschiessen. (Bild: Edi Ettlin)Weisser Sonntag mit den Erstkommunikanten in Wolfenschiessen. (Bild: Edi Ettlin)
Weisser Sonntag in der St. Martinskirche in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Weisser Sonntag in der St. Martinskirche in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Erstkommunikanten ziehen mit ihren Eltern in die Kirche ein. (Bild: Edi Ettlin)Die Erstkommunikanten ziehen mit ihren Eltern in die Kirche ein. (Bild: Edi Ettlin)
In den meisten Urner Gemeinden haben die Erst­kommunikanten gestern den Weissen Sonntag ge­feiert. Unsere Zeitung war stellvertretend in Seedorf zu Gast. Dort standen zwei Dutzend Zweitklässler im Rampenlicht. Sie empfingen erstmals den Leib Christi und wurden in die Kirchengemeinschaft eingebunden. Vor der von ihnen mitgestalteten heiligen Messe stand der Einzug auf dem Programm. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)In den meisten Urner Gemeinden haben die Erst­kommunikanten gestern den Weissen Sonntag ge­feiert. Unsere Zeitung war stellvertretend in Seedorf zu Gast. Dort standen zwei Dutzend Zweitklässler im Rampenlicht. Sie empfingen erstmals den Leib Christi und wurden in die Kirchengemeinschaft eingebunden. Vor der von ihnen mitgestalteten heiligen Messe stand der Einzug auf dem Programm. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
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Erstkommunion in Sempach, Baar und Wolfenschiessen

Stephan Santschi

«Ich bin ganz aufgeregt, konnte kaum noch schlafen», sagt einer der Jungspunde während des Gottesdienstes vom Podium. «Jesus lädt uns zum ersten Mal an seinen Tisch ein», sagt ein anderer. Egal, ob emotional oder sachlich kommentiert – für die Sempacher Drittklässler war es gestern ein spezieller Tag. Sie feierten in der Stadtkirche gemeinsam mit ihren Familien die Erstkommunion – wie über 1000 Gleichaltrige im ganzen Kanton. «Die Schüler bekennen sich auf ihre kindliche Weise zum katholischen Glauben. Bei der Taufe haben dies ja noch die Eltern für sie übernommen», erläutert Pfarreileiterin Andrea Koster Stadler den traditionellen Sinn des Weissen Sonntags.

Früher wie eine Modeschau

So trafen sich gestern also 57 Acht- bis Zehnjährige ganz in Weiss gekleidet zum grossen Fest. Bereits vor 9 Uhr finden sich die Ersten beim Schulhaus Felsenegg ein. Erstes Traktandum: Kleiderkontrolle. Der verkehrt herum angezogene Kragen wird gerichtet, der offene Gürtel geknüpft, der Ärmel straffgezogen. Während der Lärmpegel steigt, verabschieden sich die Ersten Richtung Fototermin. Taufkerze in der Hand, Kreuz um den Hals, Lächeln im Gesicht – klick, und der Nächste bitte. Vor einigen Jahrzehnten verkam der Weisse Sonntag noch zu einer veritablen Modeschau. Mädchen im hinreissenden Kleid, Buben im eleganten Anzug – die Erstkommunion war auch eine Gelegenheit, um Statussymbole zu präsentieren.

Heute werden die einheitlichen, weissen Gewänder von der Kirchgemeinde zur Verfügung gestellt. Vor Gott sind schliesslich alle gleich. Ein hübsch mit Blumen angefertigter Kopfschmuck lässt bei den Mädchen noch etwas Raum für Individualität.

Die Vorfreude ist mittlerweile spürbar, bald geht es los zum Marsch in Zweierkolonne Richtung Kirche, wo Eltern und Verwandte schon warten. «Ich darf heute erstmals eine Hostie essen», sagt der 8-jährige Leon. «Ich freue mich aufs Singen, ich singe auch sonst immer», frohlockt die 9-jährige Rimea. Dario (9) weiss derweil zu berichten, dass «wir nachher mit der Familie ins Restaurant gehen und ich ein Keyboard erhalten werde». Und Leandra (10) verrät, dass ihr Mami für sie eine grosse Torte aus Vanilleglace gemacht hat.

Bevor die Kinder im Kreise ihrer Lieben beschenkt werden, steht der Gottesdienst auf dem Programm. Erstaunlich, wie intensiv die Kinder in die Gestaltung miteinbezogen werden. Sie singen Lieder, lesen Fürbitten, decken den Tisch zum heiligen Mahl. Alles klappt prima, auch bei den (Laus-)Buben, die im Vorfeld etwas mehr üben mussten, wie gerüchteweise zu vernehmen ist.

Am Ende erhielten alle eine Wolldecke, an welche sie mit ihren Eltern an einem Vorbereitungstag ein Stoffherz geknüpft hatten. «Der Glaube soll die Kinder umhüllen wie eine warme Wolldecke», erklärt Pfarreileiterin Andrea Koster Stadler. Oder in den Worten der Kinder ausgedrückt: «Die Decke schützt mich so, wie es mein Papi vor grossen Gefahren tut. Oder sie wärmt mich, wie es mein Mami tut, wenn ich krank bin.»

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