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SEMPACH: Wenn die Jungmusikanten aufspielen, wird es ganz still

Rund 1400 Jungmusikanten haben sich gestern am 14. Luzerner Kantonalen Jugendmusikfest gemessen. Die gute Laune blieb dabei nicht auf der Strecke.
Jung, konzentriert, harmonisch: die Jugendmusik Inwil bei ihrem Auftritt in der Kirche St. Stefan in Sempach. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Jung, konzentriert, harmonisch: die Jugendmusik Inwil bei ihrem Auftritt in der Kirche St. Stefan in Sempach. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

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13 Bilder

Jugendmusikfest Sempach

Ranglisten und Bilder vom Jugendmusiktag finden Sie online auf www.luzernerzeitung.ch/bonus

Angespannte Ruhe macht sich im Innern der Kirche St. Stefan breit. Jungmusikanten balancieren zuvorderst auf den Stühlen, ihre Instrumente fest umklammert. Jemand hat mit einem nervösen Zittern glatt das Notenblatt vom Ständer geräumt, klaubt es mit Mühe wieder vom Boden auf. Der Dirigent hebt bestimmt seinen Taktstock. Nun verstummt auch das letzte Getuschel in den Kirchenbänken. Stille. Ein letztes Mal tief einatmen, einen verstohlenen Kontrollblick hinüber zum Nachbarn. Und los gehts!

Erneuter Teilnehmerrekord

31 Jugendmusikvereine und 13 Bläserensemble haben gestern am 14. Kantonalen Jugendmusikfest in Sempach alles gegeben. «Das ist ein erneuter Teilnehmerrekord», freut sich Christoph Röösli, Präsident der Jugendmusikkommission. Das Städtli ist gewappnet für den grossen Publikumsansturm. «Spätestens an der Rangverkündigung ist hier aber alles voll», prophezeit OK-Präsident Peter Gabriel. Diesen Wettbewerb will Gabriel aber nicht als blosse Hauptprobe für das eigentliche Musikfest verstehen: «Das ist ein eigenständiger Anlass auf hohem Niveau.»

Die Erzrivalen gilt es zu schlagen

Entsprechend ernsthaft bereiten sich auch die Teilnehmer auf dieses Musikfest vor. Der heutige Konzertvortrag sei der Höhepunkt einer sehr strengen Probephase gewesen, meint etwa Philipp Eberle (20) aus Ballwil, der im Zusammenschluss der Jugendmusik Hochdorf und des Jugendblasorchesters Oberseetal mitspielt. Und auch wenn man nicht um jeden Preis gewinnen wolle, «zumindest unsere Erzrivalen aus Inwil gilt es schon zu schlagen», gesteht Manuel Oberhänsli (15), ebenfalls aus Ballwil. Mit ihrer Darbietung zumindest sind die zwei Routiniers (beide haben sie schon mehrere Musikfeste bestritten) ganz zufrieden. «Es dürfte wohl für einen Platz in der vorderen Hälfte der Rangliste reichen», ist Oberhänsli überzeugt.

Wer annimmt, dass die Nachwuchsmusiker dem Wettbewerbsgedanken grundsätzlich nichts abgewinnen können, sieht sich getäuscht. «Gerade für die jungen Musikanten ist es sehr wichtig, sich messen zu können», weiss Röösli von der Jugendmusikkommission. «Vielen von ihnen reicht ein blosser Jurybericht nicht.» Das sieht auch Stefan Bachmann von der Jugendmusik Sempach so. Gerne möchte der 13 Jahre junge Es-Hornist, der zum ersten Mal an einem solchen Wettbewerb teilnimmt, «ganz vorne mitmischen». Kollege und ebenfalls Debütant Luca Bühler pflichtet ihm bei: «Deswegen bin ich gestern extra früh ins Bett», sagt er und erntet damit ungläubige Lacher seiner Musikkameraden.

«Einfach üben, üben, üben!»

Recht unspektakulär sei ihre Vorbereitung auf diesen Anlass gewesen, meint die Kornettistin Claudia Meier (14) der Young Wind Wolhusen: «Einfach üben, üben, üben!» Ein Geheimnis für ihren gelungenen Auftritt gibt es allerdings doch: «Unser Dirigent ist unser Maskottchen und überhaupt fast wie ein Vater für uns», verrät Mitmusikantin Daria Furrer (13) und prustet sofort los.

Raphael Zemp

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