Sempi-Schiff gerät arg in Schieflage

Der Kruzifix-Streit und das Sempi-Schiff boten unter anderem Fasnachtsstoff für den Umzug in Triengen.

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Das «Sempi-Schiff» erlitt Schiffbruch - für den Umzug reichte es aber noch. (Bild: Remo Nägeli/ Neue LZ)

Das «Sempi-Schiff» erlitt Schiffbruch - für den Umzug reichte es aber noch. (Bild: Remo Nägeli/ Neue LZ)

Es war ein bunter Mix von fantasievollen Gruppen – davon viele wilde –, die begeisterten. Viel Aufsehen erregten die kunstvoll und mit viel Herzblut gestalteten Wagen. Die Fröschenzunft Triengen rief mit ihrem Sujet «Pilzchen ade» den unsäglichen Kruzifix-Streit in ihrer Gemeinde, der national und international hohe Wellen schlug, in Erinnerung. Platzspeaker Hansruedi Kaiser komponierte dazu kurzerhand ein Lied: «Ein Pilzchen steht im Walde, ganz fromm und laut, beherrscht die Gemeinde balde, weils auf Gerichtsentscheide schaut. Sag, muss dass denn sein, mit unserem lieben Kurzifixlein, wärst du doch früher ausgezogen aus unserem Gemeindelein.» Die Gruppe «Fraueturne Wilihof» und der Wagen der Regiowehr Triengen verrieten die Hobbys des Zunftmeisterpaars Markus und Christine Gilli-Muff: Seilziehen und Turnen. Auch der Untergang des Sempi-Schiffs wurde thematisiert: «De See esch z’chli, es het einfach ned selle si.» Mit dem Chluriverbrennen endete die närrische Zeit.

Monika van de Giessen

Bild: Remo Naegeli / Neue NZ
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Eine wilde Gruppe Schneekönige. (Bild: Remo Naegeli / Neue NZ)
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Die Musketiere von den Kultur-Fasnächtlern Rusmu. (Bild: Remo Naegeli / Neue NZ)
Die Musketiere von den Kultur-Fasnächtlern Rusmu. (Bild: Remo Naegeli / Neue NZ)
Die Fröschchenzunft Triengen mit ihrem Pilz. (Bild: Remo Naegeli / Neue NZ)
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Rhythmusrammler, die Guggenmusik Schlierbach . (Bild: Remo Naegeli / Neue NZ)
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