Senioren-Betreuer zu Dumpingpreisen

Vermittlungsagenturen bieten zu tiefen Preisen Betreuungsdienste an. Der Kanton ist dubiosen Vermittlern auf der Spur.

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Einer betagten, gehbehinderten Frau werden die Füsse gewaschen. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Einer betagten, gehbehinderten Frau werden die Füsse gewaschen. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Betagte, die zu Hause leben möchten und intensive Pflege brauchen, müssen tief ins Portmonee greifen. Hier bieten sich private Agenturen an, welche Hausangestellte und Pflegerinnen zu viel tieferen Preisen vermitteln als beispielsweise die Spitex. Oftmals stammen deren Angestellte aus Ländern des Ostens, beispielsweise Ungarn und Polen.

Lohndumping: Untersuchung

Da die Vermittlungsagenturen viel tiefere Kosten verrechnen, liegen die Löhne ihrer Angestellten teils deutlich unter dem Mindestlohn von 18.20 Franken pro Stunde. Deshalb macht die Luzerner Dienststelle Wirtschaft und Arbeit Untersuchungen wegen Lohndumpings.«Wir untersuchen derzeit zwei Vermittlungsagenturen, die Personal für Pflegedienste anbieten», sagt Hans Hofstetter von der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (Wira).

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.