Seniorenrat stellt Mängelliste zusammen

Für Senioren gibt es in Luzern immer wieder Probleme. Viele Geschäfte und Betriebe hätten aber ein offenes Ohr für die Anliegen der älteren Bevölkerung, so das Fazit des Seniorenrats.

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Die ruppige Fahrweise von VBL-Chaffeuren ist nur eines von rund dreissig Problemen (Bild pd)

Die ruppige Fahrweise von VBL-Chaffeuren ist nur eines von rund dreissig Problemen (Bild pd)

Neue Billettautomaten und keine Hilfe zur Bedienung, mühsames Zirkulieren zwischen den Busperrons am
Bahnhofplatz, wenig bis keine Sitzplätze in Banken und Einkaufszentren. Im vergangenen Jahr hat der Seniorenrat eine Aktion gestartet, um diese Alltagsprobleme zu erfassen und mögliche Korrekturen und Massnahmen in die Wege zu leiten. Wie es in einer Mitteilung der Stadt Luzern heisst, wurden in Luzerner Betagtenzentren und im privaten Umfeld Gespräche mit Betroffenen geführt und Interviews gemacht. Daraus ergab sich eine lange Liste von Mobilitätsproblemen, die dann auf dem Briefweg den angesprochenen Unternehmen unterbreitet worden sind.

Weitere Hindernisse im täglichen Leben
Der Katalog der erfassten Mängel enthält über dreissig Probleme, etwa die Hilflosigkeit bei Gepäcktransporten, Angst vor Stürzen beim Ein- und Aussteigen in Bus und Bahn, wenig Bänke und Dächer bei den Bushaltestellen, rücksichtsloses Anfahren und ruppige Fahrweise der VBL-Chauffeure, Angst vor Velorowdys, nicht erreichbares Warenangebot und viele Standortwechsel bei den Waren in den Supermärkten. Der Seniorenrat wird in diesen Wochen weitere Gespräche führen, unter anderem mit dem Luzerner Verkehrsverbund.

rem