SF: SVP stört sich an SF-Berichterstattung

Die SVP des Kantons Luzern reicht beim Bundesamt für Kommunikation eine Aufsichtsbeschwerde ein. Grund dafür ist die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens über die Ausbrecher von Willisau.

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Das Gefängnis Willisau: Hier sind die Häftlinge ausgebrochen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Gefängnis Willisau: Hier sind die Häftlinge ausgebrochen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Für die SVP des Kantons Luzern ist es unverständlich, dass das Schweizer Fernsehen die Wahrung der Privatsphäre der Ausbrecher höher bewertet, als die Nennung der Namen und Bilder der Verbrecher.

Yvonne Schärli gefordert
Die Kantonspolizei, viele Zeitungen und private Fernsehstationen hätten Bilder und Namen der Geflüchteten veröffentlicht, das Schweizer Fernsehen erst vier Tage später, wie es in einer Mitteilung weiter heisst. Die Aufsichtsbehörde soll diesen Fall untersuchen und Massnahmen ergreifen, damit die öffentliche Sicherheit bei den Programmverantwortlichen des Schweizer Fernsehens stärker ins Zentrum gerückt wird. Zudem fordert die SVP die kantonale Justizdirektorin Yvonne Schärli auf, sich beim Bundesrat einzusetzen, damit eine Präxisänderung bei der SRG erwirkt werden kann. Nationalrat Josef Kunz wird im Parlament in der Sommersession einen Vorstoss einreichen, dass die SRG die öffentliche Sicherheit stärker gewichtet als die Privatsphäre von verurteilten Tätern.

rem