SGV: Wegen Druck aus Bern: Keine Preiserhöhung

Auf die neue Saison hin bleiben die Fahrpreise auf dem Vierwaldstättersee unverändert. Grund dafür ist der Preisüberwacher, der die Preise der SGV untersucht.

Rahel Schnüriger
Drucken
Teilen
Dampfschiffe verursachen hohe Kosten. Im Bild die «Gallia». (Bild Dominik Wunderli)

Dampfschiffe verursachen hohe Kosten. Im Bild die «Gallia». (Bild Dominik Wunderli)

Nachdem die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) ihre Preise über die letzten zehn Jahren hinweg je nach Art von Billett um bis zu 59 Prozent erhöht hatte, verzichtete sie auf diese Saison hin auf eine Anhebung der Tarife. Stefan Schulthess, Direktor der SGV, bestätigt, dass der Grund unter anderem in den Diskussionen mit Preisüberwacher Stefan Meierhans liegt.

Vor einem Jahr ging bei diesem eine Beschwerde über die Preispolitik der SGV ein, worauf Meierhans die Preise der SGV ins Visier nahm. «Unter anderem aufgrund der laufenden Diskussionen mit dem Preisüberwacher haben wir uns entschieden, dieses Jahr von einer Erhöhung abzusehen», sagt Stefan Schulthess. Gleichzeitig habe man sich aber auch der Preispolitik des Verbandes öffentlicher Verkehr angeschlossen.

Nach wie vor haben SGV und Preisüberwacher keine Einigung über die Preise gefunden. «Unser Ziel ist es, dass wir vor Beginn der Hauptsaison im Frühling einen Konsens gefunden haben», sagt Schulthess.