SICHERHEIT: Ampeln in Ebikon sorgen für rote Köpfe

An Wochenenden sind die Ampeln in Ebikon auf Blinken gestellt. Das stösst auf Kritik. Der Kanton hält einige Verbesserungsvorschläge allerdings für gefährlich.

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Die blinkenden Ampeln bei der Ladengasse in Ebikon. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die blinkenden Ampeln bei der Ladengasse in Ebikon. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Vor zehn Tagen ist ein Rentner auf dem Fussgängerstreifen bei der Ladengasse angefahren worden. Ein Vorfall, der die Ebikoner beschäftigt. «Diese Kreuzung ist ein Gefahrenherd erster Güte», schreibt Josef Küttel dazu in einem Leserbrief . Küttel ist Kinderarzt und hat laut eigenen Angaben bereits drei Kinder behandelt, die bei der Überquerung der Strasse angefahren worden sind. Küttel bemängelt, dass die Ampeln in Ebikon an den Wochenenden nur auf Blinken eingestellt sind. Das Gleiche gilt für den frühen Morgen und den späten Abend.

Bei der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (VIF) hat man offiziell bisher nichts von einer Problematik bei der besagten Stelle vernommen. Prüfenswert sei grundsätzlich jedes Anliegen. Lichtanlagen, die nur auf Verlangen von Fussgängern umschalten, wie von Küttel vorgeschlagen, würden jedoch ein grösseres Sicherheitsrisiko bergen als solche mit Dauerbetrieb.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.