Sicherheit bei FCL-Spielen: Einigung erzielt

Der Kanton Luzern und der FC Luzern unterzeichnen eine Vereinbarung zur Sicherheit bei Fussballspielen. Der FCL zahlt jährlich 570'000 Franken an die Sicherheitskosten.

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Die Polizei wird auch künftig für die Sicherheit bei FCL-Spielen besorgt sein. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Polizei wird auch künftig für die Sicherheit bei FCL-Spielen besorgt sein. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Kanton Luzern hat unter der Federführung von Regierungsrätin Yvonne Schärli mit den Verantwortlichen des FC Luzern eine Vereinbarung erarbeitet. In konstruktiven Verhandlungen wurde eine faire Lösung für die Kostenübernahme und für Massnahmen zur Sicherheit bei Fussballspielen gefunden, heisst es in einer Medienmitteilung der Luzerner Staatskanzlei. Die Empfehlungen der Konferenz der Strafverfolgungsbehörden der Schweiz, KSBS, betreffend der Gewalt an Sportveranstaltungen werden im Kanton Luzern konsequent umgesetzt.

Übernahme von Sicherheitskosten

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Luzerner Polizei eine maximale, unentgeltliche Grundversorgung von 24 Mitarbeitenden zur Verfügung stellt. Diese Grundversorgung durch die Polizei bei Fussballspielen des FC Luzern (in den Kategorien Meisterschaft, internationale Spiele, Cup und Freundschaftsspiele) setzt sich wie folgt zusammen: ein polizeilicher Einsatzleiter, ein polizeilicher Szenenkenner und 22 Mitarbeitende der Polizei. Die weiterführenden Aufwendungen für 18 Meisterschaftsspiele werden dem FC Luzern pro Kalenderjahr pauschal mit 570'000 Franken in Rechnung gestellt. Für weitere Spiele, wie oben genannt, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand. Die anfallenden Kosten werden zu 80 Prozent in Rechnung gestellt.

Gute Sicherheitsarbeit wird mit Bonus belohnt

Der FC Luzern hat in den letzten Jahren Verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und zur Prävention vorgenommen und wird diese weiterführen. Können die bestehenden Reglemente und Richtlinien bezüglich Sicherheit und Prävention durch den FC Luzern vollumfänglich umgesetzt werden, besteht die Möglichkeit einer Kostenreduktion von maximal 70'000 Franken pro Kalenderjahr. Können die Bestimmungen mehrheitlich umgesetzt werden, ist eine Kostenreduktion von 35'000 Franken vorgesehen.

Das sagen die Beteiligten

Yvonne Schärli ist überzeugt, dass hier eine faire und ausgewogene Vereinbarung ist zu Zustande gekommen ist, in der auch die politischen Aspekte einbezogen wurden.

Beat Hensler als Kommandant der Luzerner Polizei ist sehr zufrieden: « Die Vereinbarung zeigt klare Verhältnisse auf. Mit diesen Massnahmen sollte es in Zukunft möglich sein, für die Spiele es FC Luzern weniger Polizeikräfte einzusetzen.»

Mike Hauser, Sicherheitsverantwortlicher des FC Luzern, zeigt sich erfreut: «Dank den sehr konstruktiven Verhandlungen ist eine faire Lösung erarbeitet worden.»

Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, betont: «Die Sicherheit ist für den FC Luzern ein Hauptanliegen. Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung sind die Zuständigkeiten und die Kosten klar geregelt.»

pd/zim