SICHERHEIT: Kriens will mehr Polizeipräsenz

Nach dem zweiten Gewaltdelikt in Kriens innert kurzer Zeit wird dort der Ruf nach mehr Polizeipräsenz laut. Doch die Kantonspolizei Luzern wehrt ab.

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Im Restaurant Dani's in Kriens, wo eine Schiesserei stattgefunden hat. Hinter dem Kartentisch steht ein Ermittler der Polizei. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Im Restaurant Dani's in Kriens, wo eine Schiesserei stattgefunden hat. Hinter dem Kartentisch steht ein Ermittler der Polizei. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Die Nachricht vom jüngsten Gewaltver-brechen mit Todesopfer habe ihn «schockiert», sagt Cyrill Wiget, Vorsteher des Krienser Sicherheitsdepartements. Nach dem zweiten Gewaltdelikt innert Kürze fordert der Krienser Gemeinderat «mehr Gewaltprävention, mehr Unterstützung in der Jugendarbeit, mehr Alkohol- und Drogenprävention. Und natürlich auch mehr Polizeipräsenz.»

Trotz der beiden tragischen Vorfälle am nahezu selben Ort handle es sich beim Dorfplatz Kriens nicht um einen sozialen Brennpunkt, sagt Beat Hensler, Kommandant der Kantonspolizei Luzern. «Es ist definitiv kein spezifisches Krienser Problem.» Deshalb würden sich auch keine Sofortmassnahmen aufdrängen – auch keine erhöhte Polizeipräsenz. Grundsätzlich überraschen die Delikte den Polizeikommandanten nicht. «Die Gewalt hat zugenommen, immer öfter sind Waffen mit im Spiel.»

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.