SICHERHEIT: Neue Bahnhof-Truppe: Skepsis bei der Polizei

Freiwillige Helfer sollen den Luzerner Bahnhof sicherer machen. Doch Politiker kritisieren, das sei reine «Pflästerli-Politik».

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Szene aus dem Bahnhof Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Szene aus dem Bahnhof Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Luzerner Bahnhof ist ein Brennpunkt. Deshalb wollen die SBB und die Stadt Luzern künftig so genannte Bahnhof-Paten auf Patrouille schicken und so das Sicherheitsgefühl der Bahnhofnutzer steigern. Damit werde eine Lücke geschlossen, sagt Maurice Illi von der Stelle für Sicherheitsmanagement der Stadt Luzern. Während andere Städte positive Erfahrungen mit diesem Projekt machen, fällt das Urteil in Luzern geteilt aus. SP- und SVP-Politiker sprechen von reiner Placebo- und Pflästerli-Politik, während die CVP das Projekt begrüsst.

Kritik gibts auch von der Luzerner Stadtpolizei, die künftig mit den freiwilligen Bahnhof-Paten zusammenarbeiten soll. Es sei grundsätzlich heikel, wenn Private Sicherheitsaufgaben übernehmen würden, sagt Kommandant Ernst Röthlisberger und verweist darauf, dass bereits heute vier verschiedene Gruppen für die Sicherheit am Luzerner Bahnhof verantwortlich seien.

Benno Mattli, Andreas Bättig und Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.