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SICHERHEIT: So schützen Sie sich in der Dunkelheit

Am Donnerstag findet landesweit zum elften Mal der «Tag des Lichts» statt. Mit Plakaten und verschiedenen Aktionen will man die Bevölkerung darauf hinweisen, dass in der dunklen Jahreszeit ein höheres Unfallrisiko auf Strassen besteht.
Vorbildlich gekleidet: Velofahrer, ausgerüstet mit Reflektoren. (Bild: PD)

Vorbildlich gekleidet: Velofahrer, ausgerüstet mit Reflektoren. (Bild: PD)

Ein höheres Unfallrisiko in der Dunkelheit besteht insbesondere für Personen, die zu Fuss, mit dem Velo oder auf einem Roller unterwegs sind. Dass diese Sensibilisierung wichtig ist, zeigt ein Blick in den Kanton Aargau. Innerhalb weniger Tage ist es dort zu mehreren Unfällen mit Fussgängern gekommen. Einer davon endete für eine junge Frau tödlich. Ob die Dunkelheit die Ursache war, ist offen.

Die Luzerner Polizei registriert aktuell keine Häufung von Verkehrsunfällen, wie Polizeisprecher Urs Wigger sagt. An der Aktion «Tag des Lichts» nimmt die Luzerner Polizei heuer aus Ressourcengründen nicht teil.

Luzern: Zahl der Verkehrsunfälle sinkt

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) rät Fussgängern helle Kleider mit lichtreflektierenden zu tragen. Besonders wirkungsvoll sind reflektierende Materialien an bewegenden Körperteilen wie etwa an Fuss- und Handgelenken.

Am Velo sind Beleuchtung und Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen gesetzlich vorgeschrieben. Die bfu empfiehlt deren Funktionstüchtigkeit regelmässig zu überprüfen. Speichenreflektoren oder reflektierende Pneus können für zusätzliche Sichtbarkeit sorgen.

Autofahrern wird ebenfalls geraten, die Lichter regelmässig zu kontrollieren. Wigger weist darauf hin, dass Tagfahrlichter bei Nebel nicht genügen. «Bei Nebel muss in der Regel manuell von Automatik auf Abblendlicht umgestellt werden.» Ausserdem soll die Fahrweise der Sicht und Witterung angepasst werden. Wichtig ist zudem die Front- und Heckscheiben sauber zu halten. Schnee und Eis müssen vollständig entfernt werden. Besonders auf der Autobahn wird geraten, genügend Abstand zwischen den Autos zu schaffen. Laut Faustregel gilt einen Abstand von etwa zwei Sekunden.

In den letzten zehn Jahren hatte der Kanton Luzern im Schnitt 13 Verkehrstote zu beklagen. Das geht aus der Verkehrsstatistik 2016 der Luzerner Polizei hervor. Durchschnittlich wurden auf Luzerner Strassen etwas über 1000 Personen verletzt. Die gute Nachricht: Die Zahl polizeilich registrierter Verkehrsunfälle hat in den letzten Jahren merklich abgenommen. Zählte die Luzerner Polizei 2015 noch 2334 Verkehrsunfälle, waren es 2016 noch rund 2000. (kuy)

Für Fussgänger birgt das Queren von Strassen die grösste Gefahr. Hier ist gute Sichtbarkeit zusammen mit umsichtigem Verhalten gefragt. (Bild: PD)

Für Fussgänger birgt das Queren von Strassen die grösste Gefahr. Hier ist gute Sichtbarkeit zusammen mit umsichtigem Verhalten gefragt. (Bild: PD)

So gehts: Reflektoren am Velo und an der Jacke. (Bild: PD)

So gehts: Reflektoren am Velo und an der Jacke. (Bild: PD)

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