SICHERHEITSKOSTEN: Werden mehr Veranstalter zur Kasse gebeten?

Fasnacht und Luzerner Fest müssen wohl auch künftig nichts an die Polizeikosten zahlen. Anders könnte dies beim Lucerne Marathon aussehen.

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Spezialeinsätze der Polizei für die Sicherheit können Organisatoren von Spezialveranstaltungen künftig teuer zu stehen kommen. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Spezialeinsätze der Polizei für die Sicherheit können Organisatoren von Spezialveranstaltungen künftig teuer zu stehen kommen. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der FC Luzern muss künftig mehr an die Sicherheitskosten der Polizei zahlen. Beat Hensler, Kommandant der Kantonspolizei Luzern, bestätigt im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, dass dies auch anderen Veranstaltern blühen könnte. «Allerdings ist es nicht so, dass andere Veranstalter schon heute nichts zahlen. Die Tour de Suisse etwa zahlt schon heute», erklärt er.

Das Gesetz unterscheidet zwischen «ideellen» und «kommerziellen» Anlässen – hinter letzteren steht ein Unternehmen, das gewinnorientiert arbeitet.

Grossveranstaltungen wie das Luzerner Fest oder die Fasnacht etwa fallen laut Hensler in den Bereich der ideellen Anlässe. «Anders sieht es beim Marathon aus. Dies könnte ein kommerzieller Anlass sein», so Hensler. Auf Demonstrationen hat dieses Gesetz allerdings keinen Einfluss, sie fallen in den Bereich der verfassungsrechtlichen Grundrechte.

Michael Graber

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.