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Sicherheitsuntersuchungsstelle distanziert sich

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST), welche die Havarie des MS Diamant untersucht, distanziert sich von der Wortwahl der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee, welche am Donnerstag eine Medienkonferenz in Luzern durchführte. Die Ausführungen lassen auf menschliches Versagen schliessen.

Christoph Kupper ist Leiter des Bereichs Bahnen und Schiffe bei der SUST in Bern. Er sagt auf Anfrage, er sei erstaunt gewesen über die Formulierung in der SGV-Pressemitteilung, welche den Schiffsführer benennt, der zu nahe am Ufer gefahren sei. «Dies ist nicht förderlich für eine gute Sicherheitskultur. Es ist immer noch Bestandteil der Untersuchung, die Faktoren zu finden, die zum Ereignis geführt haben – technische, organisatorische und menschliche.»

Zur Frage, warum die Untersuchung ein Jahr dauert, meint Kupper, laut Verordnung habe man ein Jahr Zeit. Man strapaziere diese Zeitspanne nicht, aber seine Behörde habe momentan 50 Fälle in Bearbeitung. Darunter auch Fälle, die Luzern betreffen wie der Zugunfall im Bahnhof Luzern mit dem Cisalpino am 22. März 2017. Oder der Zusammenstoss zweier Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee am 19. August 2017. Dies bei knappem Personalbestand: Nur fünf hauptamtliche Untersuchungsleiter leiteten die Untersuchungen, erklärt Christoph Kupper.

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