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Sieben Kandidaturen für den Luzerner Regierungsrat sind fix

Noch sind nicht alle Namen bekannt, doch klar ist: Mindestens sieben Personen werden um einen Sitz im fünfköpfigen Luzerner Regierungsrat kämpfen. Darunter eine Frau.
Lukas Nussbaumer

Stand jetzt werden im Kanton Luzern die Grünen als einzige Partei mit einer Frau zu den Regierungsratswahlen am 31. März 2019 antreten. Für Vizepräsidentin Irina Studhalter ist «absolut klar, dass wir eine Frau nominieren werden». Wer ins Rennen steigt, werde sich in den nächsten Wochen zeigen. Man sei «mit mehreren Kandidatinnen im Gespräch», so Studhalter, die 2015 selber Kandidatin war, im kommenden Frühjahr aber nicht zur Verfügung stehen wird. Nominieren wollen die Grünen im Herbst. Wann genau, ist offen.

Auch im Herbst – am 15. September – bestimmen die Sozialdemokraten ihren Kandidaten. Die Geschäftsleitung empfiehlt im Gegensatz zu 2015 keine Frau, sondern Kantonsrat Jörg Meyer. Auszuschliessen ist eine Frau auf der SP-Liste aber nicht: Die Jungsozialisten sind mit dem Antrag der Parteiführung nicht einverstanden und halten auf ihrer Website fest, die SP als feministische Partei setze ihre Glaubwürdigkeit mit einer Männerkandidatur «massiv aufs Spiel».

Guido Graf wird nach den Sommerferien Ja sagen

Kein Problem mit ihrer Glaubwürdigkeit hat die CVP. Schliesslich stellt sie mit Reto Wyss und Guido Graf aktuell zwei Männer des fünfköpfigen Männergremiums. Wyss hat seine erneute Kandidatur bereits öffentlich gemacht, Graf dürfte das nach den Sommerferien tun, wie Parteipräsident Christian Ineichen sagt: «Ich wäre überrascht, wenn Guido Graf nicht wieder antreten würde.» Ein CVP-Dreierticket bezeichnet Ineichen als «nicht sehr realistisch, vor allem jetzt nicht, wo die FDP mit Fabian Peter auf eine Einerkandidatur setzt».

Ebenfalls auf einen Anwärter setzen wird die GLP, wie Parteipräsident Roland Fischer sagt. Derzeit laufe das Auswahlverfahren, die Nomination folge am 22. Oktober. Ob die GLP-Leitung einen Mann oder eine Frau vorschlage, sei offen. «Für uns ist die fachliche Kompetenz entscheidend. Die Geschlechterfrage steht im Hintergrund.» Fischer selber kann sich eine Kandidatur «nach wie vor vorstellen».

Damit stehen mindestens sieben Kandidaturen fest: die beiden bisherigen CVP-Männer, der aktuelle SVP-Vertreter Paul Winiker, FDP-Kandidat Fabian Peter sowie je eine Person aus den Reihen von SP, Grünen und GLP. Offen ist, wie sich der parteilose Finanzdirektor Marcel Schwerzmann entscheiden wird. (nus)

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