Siedlungsplanung
Die Delegierten von Luzern plus genehmigen das Regelwerk Luzern Süd

Der Gemeindeverband gibt grünes Licht für die neuen, behördenverbindlichen Vorgaben im Gebiet zwischen Kriens, Horw und Luzern.

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Blick auf den Mattenhof in Kriens, das städtebauliche Zentrum des Gebiets Luzern Süd.

Blick auf den Mattenhof in Kriens, das städtebauliche Zentrum des Gebiets Luzern Süd.

Bild: Pius Amrein (25. Juni 2020)

(std) Mit dem behördenverbindlichen Regelwerk Luzern Süd soll die bauliche Entwicklung im Gebiet zwischen Kriens, Horw und Luzern koordiniert werden. Nachdem die öffentliche Mitwirkung ausgewertet worden ist, haben die Delegierten des Gemeindeverbands Luzern plus das Regelwerk nun bewilligt, wie dieser mitteilt. Falls nicht das Referendum ergriffen wird, folgt frühestens im Sommer die Genehmigung durch den Regierungsrat. Danach kann das Regelwerk in Kraft treten.

Dieses wurde gemeinsam von Vertretern der Gemeinden sowie dem Kanton und unter Federführung von Luzern plus erarbeitet. Das Regelwerk sieht unter anderem vor, dass ein zusammenhängendes Gerüst an Freiraum geschaffen werden kann und möglichst wenig zusätzlicher Autoverkehr entsteht (mehr dazu hier).

Ruedi Amrein und Maurus Frey neu im Vorstand

Maurus Frey.

Maurus Frey.

Bild: Patrick Hürlimann
Ruedi Amrein.

Ruedi Amrein.

Bild: PD

Weiter haben die Delegierten von Luzern plus Ruedi Amrein (Jahrgang 1959), FDP-Kantonsrat aus Malters, und Maurus Frey (Jahrgang 1984), Grüner Stadtrat und Kantonsrat aus Kriens, in den Verbandsvorstand gewählt. Die Wahl wurde nötig, weil GLP-Kantonsrätin Michèle Graber aus Udligenswil und Matthias Senn, alt Stadtrat von Kriens (FDP), letztes Jahr zurückgetreten sind.