Siemens Schweiz will Digitalisierung im Land vorantreiben

Neu ist der Konzern Mitglied der Standortinitiative Digital Switzerland. Diese fördert die digitale Innovation und bündelt die Stärken von Unternehmen, Organisationen und Universitäten.

Christopher Gilb
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Die Standortinitiative Digital Switzerland will die Schweiz in verschiedenen Bereichen als den führenden Standort für digitale Innovation stärken. Die Initiative hat über 100 Mitglieder darunter die Amag, ABB und die Post. Neu ist nun auch Siemens Schweiz Mitglied. Denn: «Um die Digitalisierung im Land voranzutreiben und die führende internationale Position der Schweiz zu stärken, ist die Zusammenarbeit wichtiger Stakeholder von entscheidender Bedeutung», wird Matthias Rebellius, Länderchef von Siemens Schweiz und ab 1. Oktober 2020 weltweiter CEO von Siemens Smart Infrastructure, in einer Mitteilung am Dienstag zitiert.

Durch Zusammenarbeit und Co-Kreation entwickeln die Mitglieder von Digital Switzerland neue Wege, um Herausforderungen mit digitalen Lösungen zu begegnen. Siemens Schweiz bringe sich dabei aktiv in unterschiedlichen Arbeitsgruppen ein, so beispielsweise bei den Projekten «Smart Building», «Swiss Digital Infrastructure» und «Lifelong Learning». Die Technologien von Siemens, heisst es in der Mitteilung des Konzerns, würden bei der digitalen Transformation eine wichtige Rolle spielen. So könnten beispielsweise Schweizer Unternehmen durch den Umstieg auf Industrie-4.0-Technologien ihre Wettbewerbsfähigkeit fördern und die Attraktivität der Industrien steigern.

Siemens beschäftigt in der Schweiz 5700 Mitarbeitende. In Zug befindet sich der globale Hauptsitz der Sparte Siemens Smart Infrastructure mit weltweit 72'000 Mitarbeitenden und 15 Milliarden Euro Umsatz.