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SIGIGEN: Bergmusik startet mit neuem Dirigenten ins Jahr 2018

Das Orchester präsentiert sich im Januar erstmals unter der Leitung von Philippe Ugolini. Besonders beeindruckt diesen der Teamgeist seiner Truppe – mit der er nun grosse Ziele hat.
Philippe Ugolini, Dirigent Bergmusik Sigigen: «Wichtig ist, dass die Freude am Musizieren erhalten bleibt.» (Bild: PD)

Philippe Ugolini, Dirigent Bergmusik Sigigen: «Wichtig ist, dass die Freude am Musizieren erhalten bleibt.» (Bild: PD)

Seit ein paar Monaten schon feilen Philippe Ugolini und die rund 60 Musikanten der Bergmusik Sigigen nun an ihrer gemeinsamen Premiere. «Die Kennenlernphase ist immer noch im Gang», sagt der 32 Jahre junge Dirigent. Hauptberuflich Dirigent in Schenkon, arbeitet Ugolini seit fast zehn Jahren auch bei den Festival Strings Lucerne im Office und leitet neu die Bergmusik, die am 1., 4. und 6. Januar das Jahr 2018 im Pfarrheim Ruswil musikalisch einläutet.

«Anders als die meisten Blasmusikvereine setzt die Bergmusik auf ein reines Musikkonzert ohne Motto und ablenkende Show», kündigt der Dirigent an. Für jeden Zuhörer, ob jung oder erfahren, sollen ansprechende Stücke vorhanden sein – bekannte Klassiker wie «Moby Dick» treffen da etwa auf ein modernes Medley mit Popsongs aus den 80er-Jahren. «Mit der festlichen Ouvertüre ‹Leonesse› nehmen wir das Publikum zunächst ins alte England mit», erklärt Ugolini. Als Höhepunkte des Programms werden die Stücke «Mein Traum» und «Wild Cat Blues», gespielt vom Flügelhorn-Solisten Beat Grüter und Klarinettisten Kurt Hofstetter, angekündigt.

Ehrgeizig, solange es Spass macht

«Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich beide Seiten auf diesen Auftritt vorbereiten und dann mit dem Lampenfieber umgehen werden», sagt Ugolini voller Vorfreude. Besonders gereizt habe ihn bei seiner neuen Aufgabe, dass die Bergmusik Sigigen immer schon für sehr gute musi­kalische Qualität und grossartigen Teamgeist stand. «Als die Dirigentenstelle ausgeschrieben wurde, musste ich einfach zugreifen.» Ugolinis Vorgänger, Paul Steinmann, leitete die eingespielte Truppe über ein Jahrzehnt lang.

Vor zwei Jahren hatte Ugolini in der Blasmusik-Szene für Aufsehen gesorgt, als er mit dem Musikverein Schenkon am eidgenössischen Musikfest in Montreux völlig überraschend die höchste Punktzahl aller Harmonieorchester bei der Parademusik holte. Am selben Anlass war die Bergmusik Sigigen das erste Mal in der 2. Stärkeklasse angetreten. Hier will Ugolini nun anknüpfen: «Zuerst müssen wir Fuss fassen in der neuen, schwierigeren Literatur und dem grösseren Konkurrenzumfeld.» Er möchte die Musiker fachlich wie auch didaktisch auf «eine sanfte Weise» an die neuen Herausforderungen heranführen. «Mit dem Ziel, dass die Bergmusik auch in der neuen Kategorie zu einem starken Orchester im vorderen Drittel mutiert.» Wichtig sei ihm dabei auch, einen guten Mix zwischen Genuss und Leistung hinzubekommen, sodass «die Freude beim Musizieren erhalten bleibt – denn es geht nicht nur um Leistung».

Urs-Ueli Schorno

ursueli.schorno@luzernerzeitung.ch

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